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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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698
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698 FAT —F AR. Nr. 1898—1902.

1RQA R»^4.'. „•«,.> Bte ^ lt a "f einem Schwarzkunstblatte von

189». FllfertJ Wtfe, w vaillant, welches Venus mit Amor auf

dem Schoosse vorstellt, fol. Der Zeichner heisst Francesco Furini, und

somit hat Vaillant den Namen verunstaltet. Furini starb 1649. Der

genannte Kupferstecher besass eine Zeichnung von seiner Hand.

1899. Franz Andreas Schega, Stempelschneider, geb. zu Neustädlp . (i in Krain den 16. Jänner 1710, gestorben zu München 1787.

Einer der ausgezeichnetsten Künstler seines Faches, hinter-licss er eine grosse Anzahl von Medaillen, welche fast alle zu Münchenerschienen, da Schega lange in Diensten des Hofes stand. J. P. Beierleingibt im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte, heraus-gegeben von dem historischen Vereine IX. S. 86 ff., das Verzcichnissder Schega'schen Medaillen, welches auch in einer Anzahl von ein-zelnen Abdrücken vorkommt. Schega schnitt auch sein eigenes Bildniss inStahl, welches ohne Revers verbreitet wurde. Auf dieser schönen Me-daille steht: SE IPSE KEC. Auf Veranlassung des Rathes Lippertschnitt J. M. Buckle 1796 einen Revers dazu. Der Künstler nenntsich auf dem Avers: Ncapolitanus Carniol., worunter Neustädl in Krainzu verstehen ist. Die Initialen F.A.S. kommen nur auf wenigen Denk-münzen vor. Sehr schon ist jene mit dem Bildnisse des Grafen Sigmundvon Haimhausen, churbayerischen Präsidenten des Münz- und Bergwerks-Collcgiums und Obermünzmeisters 1760 , und die mit dem Bildnissedes bayerischen Hofmalers Balthasar Augustin Albrecht, 1796 auf Ver-anlassung des Rathes Joh. Caspar Lippert geprägt. Bekannt ist seineReihenfolge der wittelsbachischen Fürsten von Otto dem Grossen an(1180 -- 1183) in 18 Stücken.

1900. F. Augustin Scheller, Zeichner und Kupferstecher von■r' a er* Augsburg, hinterliess Bildnisse nach Gemälden von Bey-

y ^_ schlag, E. Eichler, F. Laub, A. Löscher, G. Spitzel u. A.Jra> l~l$7 Dann findet man auch historische Zeichnungen, welche mitder Feder und in Tusch ausgeführt sind. Auf solchen Zeichnungenstehen die gegebenen Initialen.

1901 Franz Aspruck, Zeichner und Kupferstecher von Augsburg,p a •- ist in diesem Werke zn wiederholten Malen eingeführt,r. Asp. mv. un( j ,j a i ler tragen wir hier nur nach, dass die Abbreviaturseines Namens auf Kupferstichen aus dem Verlage des Dominicus Custosvorkomme. Sie stellen die Erzengel Raphael, Michael, Gabriel undUriel vor, 4.

1902. Antoino Vita scheint nach der gegebenen Inschrift einl • * Künstler zu heissen, über welchen

wV '\\f »tia IV man ' n ^ en betreffenden Werken über/->^\ y \ V\ \\ Kunst vergebens Nachricht sucht. Ergehört der lombardischen Schule an; wenigstens erinnert die Compo-sition des Blattes, auf welchem diese Inschrift vorkommt, an einenMeister derselben. Nach der Behandlung der Nadel zu urtheilcn, rausser in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts gelebt haben, denn sieerinnert an Gio. Battista Vanni, welcher nach Gemälden des Correggioin Kupfer radirte und 1660 in Florenz starb. Das Blatt mit diesemNamen, welcher in der Mitte unten am Rande steht, stellt die heil.Familie mit einem Engel vor, gr. fol. In der rechten unteren Eckesteht ein anderer, kaum lesbarer Name: Io. vcoma pixit. Der Buchstabeo ist nicht sicher, da das Schriftzeichen unten offen ist. Malpe II. p. 171schreibt ein solches Blatt dem C. Robertus zu, was wir dahingestellt