648 ER. Nr. 1746- 1751.
1746. Ernst Ludwig Rlepenhausen, Zeichner und Kupferstecher,Q 0 o geh. zu Göttingen 1765, gest. daselbst 1839. Ein Künstler~, „ </ von grossem Talente, ist er gleichsam der zweite Chodowieckicj\j f zu nennen, obgleich letzterer an Kunst viel höher steht. Erstach eine grosse Anzahl von Blättern in der Weise desselben, wobeiihm theils auch Zeichnungen jenes Künstlers vorlagen. Die GöttingerAlmanache sind voll von solchen kleinen Blättern. Sie sind meistensmit dem Namen bezeichnet, doch kommen auch die gegebenen Initialen vor.
1747. Gustav Georg Endner, Kupferstecher, geboren zu Nürnberg„ r - 1754, gest. zu Leipzig 1824. Durch ungünstige Zeitverhältnisse
' gezwungen, musste er seine Kräfte häufig dem Buchhandel widmen,und daher ist ausser einigen hübschen Bildnissen der grösste Theilseiner Blätter in literarischen und belletristischen Werken zu suchen.Auf vielen steht der Buchstabe E allein, auf anderen signirte er, wieoben gegeben.
1748. Erasmus Qucllinus ist oben unter den Initialen E. Q. No. 1732,, r. • eingefürht, und wir tragen daher hier nur nach,hrasmus Que. V inoc. ^ m{ |j lipferstichon b naoh soinen Gemä i den '
dieser Name vorkomme.
1749. Ermeneglldo Hameranl, Medailleur (1683 —1744), gehörtU R tt zu den lruchtbarstcn Künstlern seines Faches. Wir habenKi n. ri. j m j£(i ns tier-Lcxicon V. S. 533 ein Verzeichniss seiner Me-daillen geliefert, die wenigsten dürften aber EH. II. bezeichnet seyn.Man findet diese Buchstaben auf einer Medaille mit dem Bildnisse desPapstes Clemens IX., und der Fnsswaschung auf der Rückseite.
1710 Vr'n In stfint al, f einem Kupferstiche unter dem Titel: Ltiidw. DTWmn adteau de , /{mSi folt i )iess igt cine politische Al-legorie auf die Theilung Polens, welche Nicolaus Le Mire gestochenhat. Der Stecher versetzte die Buchstaben seines Namens in Erimeln
1751. Perlno Bonacorssl, genannt Perino del Vaga, geb. zuFlorenz den 26. Juli 1501, gestorben zu Rom den16. Oktober 1547, tritt hier unter diesem Zeichenein , welches aus /' E R° bestehen muss, wenn esihm angehört. Nach der gefälligen Mittheilung desHerrn Direktor Passavant findet man es auf demberühmten Gemälde der Geburt Christi, oder der Anbetung des gött-lichen Kindes durch Maria und mehrere Heilige, aus der Gallcrie desCardinal Fesch in Rom. Dieses Werk hat auch noch eine auf denMeister sich beziehende Inschrift: MDXXXIIII PKRINO BONACORSSIFLOREN. OPVS FACTEBAT. Ein zweites Gemälde mit obigem Zeichenist uns nicht bekannt.
Die Bestimmung der Lebensgronzen dieses Meisters geht aus dervon Vasari angeführten Grabschrift hervor, es bleibt aber dahingestellt,ob sie genau sei. Nach der Inschrift des erwähnten Gemäldes heisstder Künstler Bonacorssi. P. del Vaga scheint er sich selbst nie ge-nannt zu haben. Diesen Beinamen erhielt er als Gehülfe eines floren-tinischen Malers, Namens Vaga, welcher in Toscanella ansässig war.Dieser Meister hatte den Perino in Florenz kennen gelernt, und erüberredete ihn, in seine Dienste zu treten. Später ging Vaga mit seinemGehülfen nach Rom, und so mochte es kommen, dass Bonacorssi nichtnur in Florenz, sondern auch in Rom Perino del Vaga genannt wurde.Solche Beinamen scheinen in früher Zeit häufig gewesen zu seyn. AlsSchüler des Andrea de' Ceri in Florenz wurde er auch Perino de' Ceri
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