610 EH-EHL. Nr. 1613 - 1618.
und mit etwas abweichenden Initialen bezeichnet ist, macht einen Be-standteil des Werkes: Die deutsche Geschichte in Bildern. Dresden,Meinhold und Söhne, qu. fol. Auch in der Leipziger illustrirten Zeitung1859 No. 844 ist ein Abdruck.
1613. Eberhard Siegfried Henne, Zeichner und Kupferstecher, geb.£#, zu Berlin 1759, gest. daselbst 1828. Ein Künstler von Talent,
aber durch unglückliche Zeitverhältnisse zu jeglichem Brod-erwerb gezwungen, hiuterliess er eine grosse Anzahl von Blättern, wor-unter aber nur der geringere Theil den Anforderungen der Kunst-sammler entspricht. Die bessten Kupferstiche haben wir im Künstler-Lexicon VI. S. 98 am Schlüsse der Biographie Henne's verzeichnet.Die Initialen des Namens findet man auf Titelblättern, Vignetten undanderen kleinen Kupferstichen in literarischen und belletristischen Werken.
1614. Ernst Hermann Agathas Ziegler, Münzmeister in StolbergF H A 7 von 1 790 ~ 1807, zeichnete Münzgepräge auf solche Weise.
' ' ' ' Stempelschneider scheint er nicht gewesen zu seyn.
1615. Erasmus Hornlck soll nach Brulliotl. No. 1719 der TrägerT-M-rp dieses Zeichens seyn. Wir haben den E. Hornick unter demJtijlr Monogramme EDI. No. 1603 eingeführt, und er wird auch hierseine Berechtigung finden. Nach Brulliot steht das gegebene Zeichenauf Kupferstichen, welche antike Statuen und Basreliefs vorstellen.Bartsch kennt kein Blatt dieser Art.
1616. Eberhard Georg Fletschheld, Münzmeister in ZweibrückenF TT V von 175 * — 1^57, und dann in Darmstadt von 1758 — 1759,Ei. xl. r. Z eiclinete in der Regel JB. G. F., auf dem sogenannten Seel-berger Bergworksthaler von 1754 wurden aber aus Versehen die Ini-tialen E. H. F. eingeschnitten.
1617. Egbert van Heemskerk Jnn., Maler vonHaarlem, hinterliessirr Tj/~. In Bilder in der Weise des Adrian Brouwer, und seines gleich-JLjnS.tiTn/ namigen Vaters, auf welchen aber die gegebene Namens-abbreviatur wohl nicht vorkommt. Sie steht auf einem Schwarzkunst-blatte von J. Smith mit der Unterschrift: Heraclytus et Democrilus,qu. 4. Auf einem Kupferstiche von Le Vasseur, De dutch School be-titelt, liest man: E. Hemecher, kl. fol. Heemskerk starb 1704 im57. Jahre.
1618. Ernst Heinrich Lengerich, Historienmaler von Stettin, machtey i -r seine Studien auf der Akademie in Wien zu einer
i I I Zeit, in welcher Füger und Caucig das Ruder führten,
M begab sich aber 1817 mit mehreren anderen Künat-
^-----L J— J lern nach Italien, um bessere Vorbilder zu suchen.
Lengerich gehört aber nicht zum Kreise derjenigen Meister, welchedie Regeneration der deutschen Kunst sich zur Aufgabe machten; ihmgenügte das Studium der Werke Rafael's, Correggio's, und anderer ver-wandten Geister. Er copirte auch mehrere Gemälde von Rafael, Alber-tinelli u. A. Lengerich blieb fortan der Richtung der römischen Schuletreu, und schuf mehrere Werke, welche in jeder Hinsicht einen Künstlervon hoher Begabung beurkunden. Zu seinen früheren Compositionengehört die Kreuzabnehmung in der Jakobi-Kirche zu Stettin, welcheer 1823 während seines zweiten Aufenthaltes in Rom gemalt hatte. Einanderes Altarbild dieses Künstlers ist in der Kirche zu Köpnick, einGeschenk des Prinzen Heinrich von Preussen 1839. Ein Jahr frühergab ihm der Kronprinz von Preussen den Auftrag, nach Caput I. desEvangelisten Johannes für die St. Johann iskirche in Stettin ein grosses