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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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528
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528 DSH—DSM. Nr. 1384 - 1388.

3) Die Wolfsjagd. Rechts bläst ein Jäger in's Hörn, und in derMitte schlägt ein Kauer mit dem Stocke nach dem Wolf. Unten nachrechts bemerkt man die kleinen Initialen.

4) Eine andere Wolfsjagd. In der Mitte verfolgt ein Eeiter zweiWolle, und rechts kommt ein Bauer mit dem Spiesse heran.

5) Eine dritte Wolfsjagd. Links läuft ein Jäger mit dem Spiesse,und in der Mitte neben dem Baume verfolgt ein Reiter den Wolf.Von rechts kommt ein anderer Mann mit dem Spiesse heran.

6; Die Hasenjagd. In Mitte des Blattes nach links erlegen zweiHunde den Hasen, und zwei Jäger blasen in's Hörn. Rechts sprengtein Heiter heran, und ein Jäger läuft mit dem Spiesse auf der Achsel.Unten links in der Ecke die grossen Initialen.

7) Eine andere Hasenjagd. In der Mitte vorn sitzen drei Hasen,nach welchen der links unter Bäumen stehende Jäger schiesst, währendrechts ein anderer Jäger nach dem laufenden Hasen zielt.

1384. D. SmOttt oder L. D. Sraout scheint durch diese Initialen

D^» ij i/'xo seinen Namen angedeutet zu haben. Man findet• ^« *■*• Iva*. s j e au f e ; nem Gemälde in der Gallerie zu Schwerin,welches eine Landschaft vorstellt, in welcher zwei Eüchse sich umeine Traube zanken. Smout malte Landschaften mit Thieren und Fi-guren, und auch Genrebilder kommen von ihm vor. Der Buchstabe IIdeutet wohl seinen Geburtsort an, welcher in Holland zu suchen ist.Seine Bilder sind brillant in der Färbung, scheinen aber selten zu seyn.Wir finden den Künstler auch D. Smont und Smoat genannt.

1385. Unbekannter Zeichner oder Maler, war um 1612 in PragfTT\ thätig. l'aul Bayard stach nach ihm eine allegorische

§l) ■ , Vorstellung auf die Krönung des Kaisers Mathias und

*^i wwewP: d egsen Gemahlin Anna von Oesterreich (1612). DenAkt vollzieht Gott Vater in Beiseyn von Cardinälen, Churfursten undBischöfen , welche alle Kronen halten. Die Handlung ist durch denunten stehenden lateinischen Text erklärt, fol. Vergl. auch den fol-genden Artikel.

1386. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der späteren Zeitdes 16. Jahrhunderts gelebt zu haben scheint. Brulliot I. No. 1638kennt zwoi Blätter mit diesem Zeichen, und bemerkt, dass man

sie dem Leonard Gaultier zuschreiben wollte. Das eine dieser Blätterstellt die hl. Jungfrau in halber Figur in einem aus Blumen gebildetenOvale vor, gr. 8. Das Gegenstück enthält in ähnlicher Einfassung denverkündenden Engel. Auf L. Gaultier kann das gegebene Zeichennicht gedeutet werden , da dieser deutlich L G zeichnete. Vielleichthandelt es sich um den vorhergehenden Meister.

1387. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfteü S M '^' J a ' lr ' 1,,n( l crts thätig war. Sein Hauptwerk

sind die 14 Blätter, welche die Bilder Rafael's in denvatikanischen Loggien nebst den Arabesken der Pfeiler in kleinemMaassstabe vorstellen. Auch die perspektivischen Ansichten der Räumemit dciv Tbüren sind beigefügt. Die Zeichnungen zu diesem Werkelieferte P. Chanflard, gr. fol.

1388. Dr. Samuel Madai, der bekannte Numismatiker, veranstaltete1) S VI * 765 eine Medaille auf das zweite Jubelfest des evangelisch-

• • • lutherischen Gymnasiums zu Halle. Auf der Vorderseiteist das Bildniss des Erzbischofs Siegmund von Magdeburg, und die

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