526 D S. Nr. 1378;— 1379.
schlicsscn diese Gegenstände ein. H. 1 Z. 3 L. Br. 1 Z. 9 L. InNürnberg war es üblich , dass die Gold- und Silberschmiede nach er-standener Lehrzeit oder bei Bewerbung um die Meisterschaft gravirtePlatten einreichten, welche mit einigen Abdrücken in der Lade nieder-gelegt wurden. Zu Anfang unsers Jahrhunderts wurden sie nach demGewichte verkauft und vernichtet.
1378 Medailleure und Münzmeister , welche D S. zeichneten. Dien <J H *J Mehrzahl dieser Künstler führt Schlickeysen, Abkürz-
V. O., U O. ungen ftuf Münzen &c- g. g 2) cin-
Oaniel Stumpfe 1, Münzmeister des Herzogs von Anhalt von 1572bis 1579, dann in Halle von 1579—1585, zeichnete D.S., und verbanddiese Buchstaben auch zum Monogramme, No. 1362.
Daniel Salier, Stempelschneider in Augsburg von 1620—1625.Diese Zeit bestimmt Schlickeysen. Von ihm ist aber auch eine Me-daille von 1631, welche auf die Grundsteinlegung de* Jesuitenkirchein Landshut geprägt wurde. Die Vorderseite enthält das Bildniss desBischofs Veit Adam Geebeck von Freising, und auf der Rückseite istdie Kirche vorgestellt: S. Jgnalij Loiolae. Soc. Jesv. Fvnd. In. Fvnda-mento. Lapis —. MDCXXXI. Breite Medaille, zu 3 3 / s Loth in Silber.
David Stein, Münzmeister in Christophsthal, 1624 und 1625.
Dominicus Dassier, Wappcnschneider und Medailleur in Genf um1675 — 1700. Er bediente sich auch eines aus D S. bestehendenMonogramms, No. 1363.
David Schirmer, Wardein zu Königsberg in Preussen von 1668bis 1690.
Daniel Slevert, Wardein zu Danzig von 1698—1734. Er machteetliche Denkmünzen bekannt. Auf einer solchen mit dem Bildnissedes Königs August II. von Polen stehen die Buchstaben ü S.
Der ältere Künstler dieses Namens war von 1672 — 1681 Münz-meistcr in Stettin, und kam dann nach Colberg.
Heinrich Daniel Stümer, Wardein in Detmold von 1763 — 1786.Er zeichnete auch //. ü. S.
David Stendelin, Medailleur und Wardein in Schwytz von 1778—1780.
1379. Der Heister £ 0 von 1466 wird unten unter den Initialent q t und & 5 seine Stelle finden, und wir machen
~+) ^\ Ct* Q~ daher nur vorläufig auf ihn aufmerksam, da die
/""/ J gegebenen Buchstaben für D S genommen werden
könnten. Bartsch X. , Tab. des Monogrammen No. 81, fügt dieselbenden deutlichen Initialen E und ES bei, aus seinem Verzeichnisse derBlätter Bd. VI. p. 1 ff. geht aber nicht hervor, auf welchen Stichendie obigen Buchstaben vorkommen. Die von Bartsch und anderenSchriftstellern für E genommenen Buchstaben sind nicht ganz deutlich ;denn es lassen sich in Manuscripten des 15. Jahrhunderts selbst fürC ebenso viele Anhaltspunkte finden , als für E, ja für ersteres nochmehr. Man könnte aber auch I) lesen, da selbst noch in der ersterenZeit des 16. Jahrhunderts eine ähnliche Form des D vorkommt. Ge-wiss ist, dass nicht alle Blätter, welche jetzt dem Meister ES. zuge-schrieben werden , demselben auch wirklich angehören. Die Zahl istzu gross , als dass sie von einer einzigen Hand herrühren könnten.Und dazu kommt auch noch ein merklicher Unterschied in Styl undBehandlung. Für den alten Meister E und ES bleibt nur ein Zeit-raum von 1464—1467, und wenn wir auch noch etliche Jahre zugeben,so kann er doch jene 200 Blätter nicht gefertiget haben, welche