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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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472
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472 DL - DLA. Nr. 1207 - 1209.

als Lorimier , da er vor 1780 wenig bekannt war. Unser Künstlerhatte aber damals schon Reisen in die Schweiz unternommen. Erlieferte Zeichnungen für die Tableaux topographii/ues, piltoresques, histo-riques, moraux etc. de la Suisse. A Paris, Clousier 11(iO, gr. fol. Wieoben bezeichnet ist neben anderen die Ansicht von Morat und derUmgebung. Der Kupferstecher nennt sich Nee. Chev. de Lorimierwar noch zu Anfang unsers Jahrhunderts thätig. Auf der PariserAusstellung von 1802 sah man drei italienische Ansichten von ihm.Weiter konnten wir seine Spur nicht verfolgen.

1207. Daniel Lindmeier von Schaffhausen begegnet uns in diesemv iSoS Werke zu wiederholten Malen, da er mit der Be-^"S -^ ß Zeichnung wechselte. Desswegen ist er oben unter

\ J 7 den römischen Buchstaben I) h bereits eingeführt,

/" m ~ i ^-^ f) da unser System diese Trennung erfordert. Den

jN 0/ Hauptartikel über Lindmeier bringen wir aber

"\__y ------unter dem Monogramm DLM No. 1214, da nicht

g\. S: roH, ___allein die grössere Anzahl seiner Zeichnungen,

(-*""*•— c —-' " sondern auch Holzschnitte und Kadirungen aufsolche Weise bezeichnet sind. Die gegebenen Buchstaben kommenebenfalls auf Zeichnungen vor. Die ersten mit der Jahrzahl 1 6&6fügte Brulliot seinem Dictionnaire des monogrammes II. No. 610 mitder Bemerkung bei, dass historische, mit der Feder und in Tusch be-handelte Zeichnungen auf solche Weise signirt seien. Wir kennenebenfalls Zeichnungen, aufweichen die übrigen Cursiven vorkommen,sowohl auf solchen mit historischen Compositionen, als auf kleinenGartoni mit reich decorirten Wappen für Glasmaler. Die Zeichnungendieses Meisters sind noch sehr zahlreich, und durchgehends werthvoll.Zur weiteren Instruktion vorweisen wir auf das Monogramm ULM.

1208. Unbekannter Kupferstecher, welcher gegen Endo des$.-£.f 17. Jahrhunderts thätig war. Die ersten Initialen findet

9j /? Sc. man au ^ e i nem Blatte , welches ein Reitergefecht vorstellt,•^ *k~> ' mit der Flucht der bereits geschlagenen Feinde. Oben istder Schlachtplan abgebildet, und die Aufschrift lautet: Die Bataille inIrrlandt. Es ist diess die im Jahre 1692 bei Agrim vorgefalleneSchlacht, in welcher König William III. den König Jakob IL besiegte,und Irland unter seine Botmässigkeit brachte. H. 5 Z. 6 L. Br. 7 Z. 9 L.

Die zweiten Initialen findet man auf Blättern mit kriegerischenVorfällen nach Skizzen von A. Tempesta.

1209. Unbekannter Formschneider, welcher in der frühen Zeit^--______■"<»'' des 16. Jahrhunderts gelebt hat. Das Blatt mit

■«^Jji " T*'\' F^ diesen Buchstaben stellt den bösen Griffon, einen"*""'— >• * ^*^^ französischen Ritter, vor. Die gegebenen Initialensind am Saume seines Mantelkragens eingeschnitten, und können sichnicht auf ihn beziehen. Es fragt sich aber auch noch, ob diese Buch-staben den Formschneider andeuten, da der Mantelkragen für einensolchen nicht die geeignetste Stelle bietet. Jedenfalls handelt es sichaber um Holzschnitte in folgendem Werke : llierjn : auf das kürlzest:ist angezaigt: der dreien glauben : das ist: der hayden: Juden: vndcristen : die frümsle vnd pöffislen: mannen vn frawen : der höchstengeschlackt. S. I. »t a. , kl. fol. Die Blätter dieses Werkes sind sehrzu beachten. Sie verrathen in Zeichnung und Schnitt einen tüch-tigen Meister.