428 DG. Nr. 1111-1114.
von dorn obigen Facsimile abweicht. Der erwähnte Schriftsteller be-stimmt eine Höhe von 6 Z. 7 L., und eine Breite von 3 Z. 4 L. DerKünstlei' konnte daher denselben Gegenstand zweimal behandelt haben.
9) Zwei Dauern. Der links stehende hält eine Gabel, und derrechts sitzende einen Rechen. Das Täfolchcn mit dem Zeichen istrechts unten, und im Rande steht: l'ost f.aborem Quies. II. 2 Z. 11 L.Rr. 2 Z. 1 L. Dieses Blatt erwähnt Rrulliot.
10) Drei Pfeifer mit Federn auf den Mützen. Links unten dasZeichen mit Doppellinien auf einem gerade stehenden Täfelchcn. Höhe2 Z. 10 L. Br. 2 Z. 4 L.
Die beiden letzten Blätter sind sehr selten. Finen Abdruck mitden Pfeifern sah Dr. Professor Massmann nur in der Sammlung desPeter Vischcr tu Basel.
HU. Eduard Daege, Historienmaler von Berlin, wird unter dem* n nP' . Monogramme R I) eingeführt, und somit bemerken
»<-> IMS jO. wir unter Bezugnahme auf jenen Artikel nur, dassdas gegebene Zeichen auf Zeichnungen des Meisters vorkomme. Mansah deren auf der Kunstausstellung in Berlin 1830. Mit dem Stifteund in Tusch ausgeführt, stellen sie die sieben Werke der Barmher-zigkeit dar. Das gegebene Monogramm wird wohl auch auf anderenZeichnungen aus der früheren Zeit des Künstlers vorkommen.
1112. Jakob de Gheyn, Maler und Kupferstecher, der Sohn einestjv m , gleichnamigen Künstlers, wurde 1596 zu Haarlcm ge-
jxj.isbheyn. borpni nic i, t 161() wil . | m , nerm ,i behauptet. J. Gheyn
de Jonge gab schon Kill) eine Folge von sieben Blättern mit denWeisen Griechenland'« heraus, und sofort verschiedene andere Blätter,welche theils fein und geistreich, theils breit radirt sind, aber in derihm eigenen Behandlung trocken erscheinen. Auf mehreren Blätternist ein von dem obigen Zeichen abweichendes Monogramm, welcheswir unter 11)01 bringen, au welcher Stelle dieser Artikel überhauptergänzt wird. Das andere Monogramm ist Jakob de Ohexjn de Jonge,oder ./. de Ohej/n Jacobsion zu lesen , und er bediente sich desselbenzum Unterschiede von jenem seines Vaters, für welchen ein aus I DOgebildetes Zeichen nachzuweisen ist.
Das obige Zeichen kommt nur auf sehr wenigen, und ebensoseltenen Blättern vor. Ohne Beifügung des Namens steht es auf einemgeistreich radirten Blatte, welches einen auf der Kugel sitzenden undeingeschlafencn Soldaten vorstellt. Zu seinen Füssen sieht man mehrereWaffen, und oben links das erste Zeichen, welches aber nicht nachdem Originale copirt ist, 4. Auf anderen Blättern, besonders aufsolchen aus der späteren Zeit des Künstlers, schliesst sich an dieverschlungenen Buchstaben der Name. Auch getrennt, und ohne Namenkommen diese Initialen vor. Unter V. G. in. et fec. machen wir auf.andere Blätter aufmerksam.
1113. Unbekannter Kupferstecher, welcher wahrscheinlich imT) Q vorigen Jahrhunderte lebte. Nach Ileinecke, Nachrichten
' von Künstlern II. S. 15, findet man ein Blatt von ihm,welches Venus, Cupido und Bacchanten vorstellt, angeblich von Rafaelnach der Antike gezeichnet. Der Kupferstich ist einen Zanetti de-dicirt, vielleicht dem berühmten Künstler dieses Namens, welcher durchdas Werk in Helldunkel an mehreren Platten bekannt ist.
1114. Louis Joseph Antoine Desire Gautier, Zeichner und Kupfcr-n r isua Stecher, geb. 1789, übte in Paris seine Kunst,U . . . . tr .. . llflö. nnd verwci i te (i agc ibst noch 1830. Er ist