388 DB. Nr. 981.
D B., aber kleiner, wie oben gezeichnet. H. 4 Z. 9 L. 13r. 3 Z. 6 L.Die zweiten, zusammenhängenden Cursivbuchstaben findet man ebenfallsauf einem radirten Blatte , welches einen jungen englischen Soldatenzeigt. Die dritten Cursivcn gibt Heller im Monogrammen - LexiconS. 100, er sagt aber nicht, auf welchem Blatte sie sich vorfinden.Ueberdiess erwähnen wir noch zwei Pferdestücke, welche nach J. A. Kleingestochen sind, qu. fol.
Burgdorfer lebt unsers Wissens noch in Bern.
981. Dominique Barriere von Marseille ist oben unter dem Mono-•p. T> t-j c gramme D B. No. 954 bereits eingeführt, so dass wir hier]r~\ ' rfi nur UDer die radirten Blätter mit den Initialen des Namens(So Uo handeln, und zwar unter Einweisung auf den Peintre-graveur francais par Robert-Dumesnil III. p. 142 ff. Es sei nur nochbemerkt, dass Florent lc Comte III. p. 339 diese gegebenen Initialenauf einen der de Bry bezieht, und Heinecke verwechselt den Meistermit Domenico Bonnavera.
1) [R.-D. No. 20] Eine Seeschlacht. Zwei Schiffe, welche Feuergeben, bilden den Mittelpunkt der Composition. Sie sind von vielenGaleeren umgeben, deren zwei in der Nitte des Vorgrundes von einemanderen Schiffe gekappert werden. Links unten am Felsen stehen dieCursivbuchstaben D B., wie sie immer bei dem vollen Namen desKünstlers vorkommen H. 4 Z. 4 L. Br. 6 Z. 8 L.
Dieses Blatt, welches Brulliot II. No. 564 einem D. Bin zu-schreibt , welcher nie gelebt hat, gehört zu einer Folge, die Robert-Dumesnil No. 1—28 beschreibt: Dif/crente Veves de Mar Nauireset Galeres Combattans designe et graue au naturel par Dominique Bar-riere I'rovencal. A Paris ehez Antoine de Fer ------ 1646. Die meisten
Blätter sind D Bin bezeichnet, so dass wir No. 992 darauf zurück-kommen. Es ist ü. B. IN., d. h. Invenit, zu lesen.
2) [R.-D. No. 180] Das Fest, welches 1656 bei der Anwesenheit derKönigin Christina von Schweden in* Rom gegeben wurde. Auf demSockel erhebt sich der mit hieroglyphischen Zeichen bedeckte Obelisk,und an demselben steht deutlich: CHRISTINA E SVECORVM REGINAE.Oben stützen zwei Adler die Tafeln mit der Schrift. Links unten:D.B.fe. H. 13 Z. Br. 6 Z. 10 L.
3) [R.-D. No. 186] Ulysses, welcher dem Chryses, dem Priester desApollo, die Tochter zurückgibt. Die Handlung geht auf der äusserenTreppe eines Prachtgebäudes im Grunde rechts vor sich, und untenwerden die von den Opferpriestern geführten Stiere ausgeschifft. Inder Mitte des Vorgrundes bemerkt man Matrosen, Krieger und Waarcn-vorräthe. Im Rande : Ulisse rende Chriseide etc., links : Claudio ttilleeinuen. in Borna 106b. con licenza de superiori, rechts: D. B. sculp.H. 7 Z. 4 L. mit 3 L. Rand, Br. 9 Z. 6 L.
Im ersten Drucke ist dieses Blatt ohne Schrift, im zweiten mitden gegebenen Unterschriften versehen. Die neuen, noch guten Ab-drücke sind .in folgendem Werke : A Collection of Original Etchingieonsisting of 7 original plates by Bembrandt, 0 after Beinbrandt by Vi-vares, 25 original by Claude 1(160, 3 ditto by Dominique Barriere etc.,London, printed by J. Kay, Welbeck Street, Cavcndish Square 1026, fol.Das Blatt mit Ulysses und Chriseis hat No. LIX. Das zweite Blatt,die Marine mit römischen Kriegern, R.-D. No. 185, trägt den Namendes Radirers, und ist No. LX. in dem erwähnten Werke beschrieben.Die dritte Radirung, Merkur und die Frauen, beschreibt Robert-Du-mesnil No. 188, er weiss aber nicht, dass die Platten zum neuen Ab-drucke kamen.