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2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
364
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364 D B. Nr. 949 954.

wurde 1531 berufen, und Domenico dürfte sich daher mehr an denersteren Meister gehalten haben, da zwischen beiden Eifersucht herrschte.Uebrigens überlebte Primaticcio den Maltre Roux um mehrere Jahre.

949. Der unbekannte Meister mit diesem Zeichen ist im erstenHände No. 1755 eingeführt, da er auch unter

gesucht werden kann. Es steht übrigenseben so gut im />, als umgekehrt D in B.Das Weitere an der bezeichneten Stelle.

950. Theodor Bang, oder ein anderer Meister aus der Familie& der Dang in Nürnberg, welche um 1580—1620 Goldschmiede undfU- Kupferstecher zählte. Hier handelt es sich um sieben Blätter,welche unter weiblichen Figuren in Landschaften die sieben freienKünste vorstellen, in ovalen, wenig verzierten, an Steinwänden ange-brachten Rahmen. Unten am Kahmen ist der Name der vorgestelltenKunst, und gegen rechts die Plattennummer. Das achte Blatt, derTitel, hat in einem verzierten runden Rahmen die Schrift: DIE |VII. FRIIE I KVNSTE | Nürnberg | Hieronimus | Bange exeudi. \ DieFiguren sind ziemlich schlank, und erinnern in Etwas an V. Solis.Der Stich ist mager. Unten im Titelblatte von der Mitte nach rechtsbemerkt man das gegebene Zeichen, dessen Buchstaben aber nur um-rissen, nicht ausgefüllt sind, so dass mau sie schwer nachbilden kann.H. 3 Z. 2 L. Br. 2 Z. 5 —6 L.

Ueber diese Folge der freien Künste haben wir durch Hrn. BörnorNachricht. Die Bedeutung des Monogramms kennt er nicht, glaubtaber auf Theodor Dang aufmerksam machen zu müssen, da dieserauch Dietrich sich genannt haben könnte. Allein dieser Bang nenntsich auf einer Folge von Stickmustern wirklich Theodor Bang, undman findet auch Blätter mit einem aus T B gebildeten Monogramme.Börner ist daher nicht für die Deutung des Zeichens auf diesenTh. Bang. Es war indessen auch Hieronymus Bang Kupferstecher.Er stach mehrere Blätter mit Figuren in verzierten Rahmen, dannOrnamente, gewöhnlich auf dunklem Grunde.

951. Domenico Bettini findet im ersten Bande No. 1751 seineTY\ Stelle, da man eher B D, als .OB lesen wird. Man findet dieses

r>) Zeichen auf Gemälden des Künstlers. Näheres s. an der be-mJ* zeichneten Stelle.

952. Domenico Maria Bonavera, Kupferstecher von Bologna, ist

©im ersten Bande unter No. 1752 eingeführt, da man ebenso wohlBD, als DB lesen kann. Das Weitere ist f. c. verhandelt.

953. Giovanni Battista Dotti fand unter dem Monogramm No. 1754

Btt\ des ersten Bandes bereits eine Stelle , und daher geben wirViJJ hier nur den Rückweis. Das Weitere ist in dem betreffendenArtikel gesagt.

954. Dominique Barriere, Zeichner und Radirer von Marseille,tt\tt!)-tt\ hielt sich lange Zeit in Rom auf, und scheint daselbstD' / nP / JX> 1674, oder bald darnach gestorben zu seyn. Das jüngsteDatum auf seinen Blättern ist nämlich 1674, und aufwärts gezähltbegegnet uns der Künstler zuerst 1640. Es ist daher ein gesteigerterIrrthum, wenn man in den betreffenden Werken über Kunst undKünstler 1622, 1630 und 1637 als Geburtsjahr des Meisters ange-geben findet. Einige nennen den I). Barritire Maler , Niemand kenntaber ein Gemälde von seiner Hand. Er scheint nur Zeichner gewesenzu seyn, und als solcher entwickelte er eine grosse Meisterschaft in