Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
268
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268 C S. Nr. 675 - 680.

675. Cornelia Saftleven bediente sich zur Bezeichnung seiner/"< C lladirnngen und Zeichnungen zuweilen eines aus CLS oder*"'• ^' CSL bestehenden Monogrammes, wie wir es No. 885 gegeben

haben; die Initialen C. »S. stehen aber nur auf Kupferstichen nachBildern in der Weise des A. Brouwer und D. Tcniers. Ob Saftlevenselbst irgend ein Gemälde mit C. S. bezeichnet habe, wissen wir nicht.

676. Christoph Schmidt, Zeichner und Kupferstecher, war um/-< c 1660—1680 zu Augsburg thätig. Er stach verschiedene Muster-** > ? • blätter für Goldschmiede , welche thcils mit C. S. bezeichnetund zu Folgen vereiniget sind. Eine Folge von acht Blättern mitBlumen zur Verzierung von Uhrgehäusen hat den Titel: I\ewes blü-mcnbuchlcin 1(1(13. Christoff Schmidt sculpsit et inuc. Augustae. Auf demBlatte No. 8 steht: Chrisloff Schmidt fecit et exeud., 12. Eine weitereFolge von 12 Blättern enthält Vögel in verschiedenen Stellungen, eben-falls Muster für Goldschmiede. Auf dem Blatte, welches einen Pfaumit ausgebreitetem Schweife vorstellt, steht in dem Schriftbande: Chri-stoff Schmidt fecit et ex. 1015, qu. 12. Dann kennen wir noch folgen-des Werk: Aesopisches Fabelbüchlein mit HO schönen Figuren von neuemaussgezieret, Und in Lehr-reichc Heimen kürzlich verfasset , aniezo An dasTuglierht herauss gegeben von Christoph Schmidt Kupferstecher in Augsburg1(174, 4. Eine neue Ausgabe veranstaltete 16(1!) Matthäus Setmltesin Ulm: Lust- und Lehr-reiche Sittcnschule etc. Octavo mit eingeschlage-nen Kupfern.

677. Franz Caspar Sambach, Historienmaler, Director und Rath/~> c der k. k. Akademie in Wien, geb. zu Breslau 1715, gest. zu

• Wien 179"). Dieser viel gerühmte Künstler hinterlicss eine

grosse Anzahl von Werken, sowohl in Oel, als in Frosco. Ob Gemäldemit C. S. bezeichnet sind, wissen wir nicht, auf Kupferstichen vonA. Mark und anderen Wiener Künstlern, welche nach Sambach ge-arbeitet hatten, kommen sie aber vor.

678. C. Schoneus wird zu den holländischen Kupferstechern ge-r~> c zählt, aber ohne einen hinreichenden Grund dafür zu haben.

' Die Initialen seines Namens findet man auf Kupferstichen vonHeinrich Goltzius , Jakob Matham und andern Meistern ihrer Schule.Man nennt besonders vier Blätter mit den Jahreszeiten, welche II. Goltziusgestochen hat, fol. Die Stiche haben aber den Namen des Letzteren;und tragen unsers Wissens die Initialen C. S. nicht. Es gibt abergenaue Copien, welche vielleicht mit C. S. bezeichnet sind. Wir haltenden Schoneus für einen Verleger, welcher sich mit Copien befasste,kennen aber kein Blatt von Goltzius und Matham mit C. S.

679. Carl Ludwig Schiller, geb. zu Strassburg 1785, scheint derC S intit ^ tpc ' ler e ' n( ' s Blattes zu seyn , welches die sitzende

. i . wiis. jj !1( j 01)na m j t ^cm Kinde und 'den kleinen Johannesvorstellt, welcher Unieond das Kreuz darreicht. Dieses Blatt gibt eineComposition von Bartolornco Schidone, und ist wie oben bezeichnet,kl. fol. Schuler machte seine Studien in Paris, und Hess sich späterin Carlsruhe nieder, wo er eine ziemliche Anzahl von Blättern in Li-nienmanier lieforte.

680. Crescentia von Schott, Kunstliebbaberin von Mannheim,C S 1 17<)1 S n " oss " m tTBO den Unterricht des berühmten Land-

j o uo.i. sc h a f tfirs Kenliunnd Kobell, und malte mehrere Bilderin der Weise desselben. Sie copirtc auch einige Iladirungcn dieses