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erfolgte Niederlage der Macht desselben beabsichtigte, so dass dagegendie mit den Waffen des Spottes kämpfenden Theologen der Witten-berger Schule nur Vorpostengefechte lieferten. Dieses äusserst selteneWerk hat den Titel: Ilistoire de la Mappe - Monde l'upislique auquel esldeclaire lout ce qui est contenu et pourtraict en la grande Table ou Cartede la Mappe - Monde : Composee par JW. Frangidelphe Escorche - Messrs.lmprimee en la ville de Luce Nouuelle, Par llrifaud Chasse- Diables.M.D.LXVI. Es soll aber auch eine Ausgabe von 1567 vorhanden seyn,so dass man auf eine grosse Verbreitung im 16. Jahrhundert schliesseukann. Der erste, welcher im vorigen Jahrhundert auf dieses Spott-werk aufmerksam machte, ist Flügel in seiner Geschichte der komi-schen Literatur. Brunct, welcher von einer Ausgabe von 1567 spricht,trennt das Buch vom Atlas, führt erstercs II. p. 325 unter Frangidelphe,letzteren III. p. 575 unter Origine auf. Eine genaue Beschreibung desganzen Werkes gibt H. v. Sotzmann in Dr. lt. Naumann's Serapeum1854 No. 16 ff., und daher verweisen wir den Kunstfreund auf dieselbe.Auf Blatt 5 kommt ein Bogenschütze vor, welcher seinen Pfeil nachdem Höllendrachen abschiesst. Sein Wappenschild hat die Umschrift:CHRISTOPH SCHWITZ PROPLATES TIGURINUS. Dieser Ch. Schwitzkann wohl kein anderer seyn, als der Züricher Christoffel Schweylzer.In dem Worte PROPLATES fehlt sicher noch ein S, so dass Proplastcs(TlQonlüaiiis) zu lesen, worunter der Vorbildncr, Zeichner zu ver-stehen ist. Schweytzer wäre demnach als Anhänger und Handlangerder Reformatoren Zwingli und Calvin zu betrachten. Er zählte inZürich zahlreiche Gesinnungsgenossen, und somit hatte er geradekeinen Grund, auf der Mappe-Monde seinen Namen zu verbergen. DerKönigin Elisabeth von England ist dieses Werk gewidmet.
659. Christoph Schellhorn, Kunstliebhaber und k. bayerischer^y —Forstmeister, radirte um 1818 einige Blätter mit Tbieren.( i \ Jenes mit dem gegebenen Zeichen stellt einen Bock vor,VwA_^ welcher mit den Vorderfüsscn auf einen Stein gestützt vonden Blättern eines alten Baumes frisst. Rechts unten steht dasZeichen, kl. fol.
660. Cornelias Sehnt oder Schüt, Maler und Radiror, geborenc- zu Antwerpen 1590, wird gewöhnlich zu den Schülern des
& mit, . Rubens gezählt, aus dem Register der St. Lukas - Gilde(Liggere van St. Lucas-Gilde) der genannten Stadt geht abernicht hervor, dass er unter Leitung jenes Meisters gestandensei. Schut kommt in dem alten Zunftbache der Confratcrnitätdes hl. Lukas zu Antwerpen nicht vor, er erscheint erst 1619 in einemandern Register: Der Bussen hoeck van 8. Lucas gulde, in welchem diuStatuten der Gesellschaft zur gegenseitigen Unterstützung enthaltensind. Später scheint er zu wiederholten Malen die Stelle eines Decander St. Lukas-Gilde bekleidet zu haben, welche ihm aber zuletzt solästig wurde, dass er 1634 die Summe von 200 Gulden erlegte, umnie mehr gewählt zu werden. Das Dccanat war also keine beneideteEhrencharge, wie man glaubte. Es geht dieses aus den interessantenNotizen hervor, welche im neuen Cataloguc du Musee d'Anvcrs p. 181über C. Schut gegeben sind. Der Künstler starb den 29. April 1655,und wurde in St. Willebrord - les - Anvers begraben. In dieser Kircheist sein Monument von schwarzem Marmor noch vorhanden, mit zweiCemälden, von welchen das eine den Leichnam des Herrn, das anderedie hl. Dreieinigkeit vorstellt.
Die Werke dieses Meisters sind sehr zahlreich. Sic sind vonschlichter Anmuth, und verrathen den Nachahmer des Rubens. Schut