132 CLA. Nr. 380.
ON
360. Claude Gellee, genannt Claude lo Lorrain, fand oben unter\ Kl f ^ on ^ I1 ' t ' a ' en £* No. 343 bereits eine Stelle, und. »N r wir knüpfen daher hier an jenen Artikel an. DieL/v r«. e.,CLAVDio g C g ( .i) Cnen Inschriften findet man auf einigen radirtcnCA °- W-W' u /v lilättern, welche wir unter Ilinweisung auf den Peintrc-Cla-wchws L gravcur francais par Robert-Dumesnil I. p. 3 u. s. w.aufzählen. Andere Radirungen dieses Meisters sind unter den InitialenC L., CL.G u. C L. 1 beschrieben. Hinsichtlich der Zeichnungen istzu bemerken, dass sich auch solche mit dem Namen Claudio f. finden.
1) [B.-D. 1] Die Flucht der hl. Familie nach Aegyptcn. Rechtsnach unten auf der Terrasse: CLAVDIO , wie in zweiter Reihe derFacsimilcs. H. 3 Z. 9 L. Br. 6 Z. 3 L.
Dieser Name findet sich aber nur im ersten, sehr seltenen Drucke,in welchem die leicht gezogenen Einfassungslinien stellenweise unter-brochen sind. Im zweiten Drucke steht nur: CLAV, nicht ganz deut-lich ausgedrückt. Auch die Exemplare dieser Gattung sind selten.
2) [R. - D. 4] Die Heerde am Flusse. Links unten: CLAV Fece.wie in zweiter Reihe. II. 3 Z. 11 L. Br. 6 Z. 5 L.
Dieses leicht radirte, und wenig vollendete Blatt zeigt im erstenDrucke im Rande Nadeleinfälle, im zweiten ist der Rand auspolirt.
3) [R. -D. 8] Der Ochsenhirt mit dem Hörne bei der Heerde amBaume. Im Rande rechts: Claudius in. et F Homae r/636'. — DieSchrift des Namens ähnelt .jener der vierten Reihe. Dieses Blatt ge-hört zu einer Folge von ungleicher Grösse, und hat' im zweiten Druckedie Nummer 4s
4) [11. -1). 12] Der Reisende von zwei Räubern überfallen, wäh-rend ein dritter Räuber im Grunde ein Weib ergreift. Im früherenDrucke steht rechts am Rande: CLAVD IN ROMA 1033 (verkehrt),im dritten Drucke mit der Nummer 0 rechts unten: CLAudiue int Sup.Die Facsimiles der Namen kommen oben nicht vor.
Dieses Blatt gehört ebenfalls zu der No. 3 erwähnten Folge.
5) [R.-D. 15] Sonnenuntergang. Zwei Männer ordnen am StrandeBohlen, und auf einem derselben stehen die Buchstaben CL. I. ZweiMatrosen bringen eine Barke an's Land &c. Links im Grunde be-merkt man ein Stadtthor, und rechts eine Thurmruino. Eines derMeisterstücke des Künstlers, welches im ersten Drucke ohne Schriftim Bande ist. Im zweiten steht rechts unten im Rande: Claudius.Claudius t in et Ft Homae Sup. licentia. Erst im dritten Drucke trägtdas Blatt die Nummer II. Es gehört zu der oben No. 3 er-wähnten Folge.
6) [R.-D. 23] Ansicht des Campo Vaccino in Rom, vom Capitolaus gesehen, und von der Gegenseite des Gemäldes im Museum desLouvre. II. 6 Z. 8 L. und 7 L. Rand. Br. 9 Z. 6 L.
Im ersten, fast einzigen Drucke mit weissem Rande, steht untenrechts an einem liegenden Säulcnschaftc : CLAVDIO 1030 Homae inzwei Zeilen, die Schrift des Namens wie oben in zweiter Reihe.
Im zweiten äusserst seltenen Drucke steht rechts im Rande, un-gefähr vier Linien von der viereckigen Einfassung: Claudius L. in. et F.Homae 1035 (?) s U p. licentia, der Name wie in der vierten Reihe.
Im dritten Drucke findet sich dieselbe Inschrift, überdicss aberstoben unter dem Fusse des ersten Mannes in der linken Ecke dieBuchstaben CL I. Auch diese Exemplare sind sehr selten. Späterwurde die Inschrift ausgeklopft, man bemerkt aber noch Spuren. Ge-wöhnlich sind die Abdrücke mit der Schrift im Rande: Via sacra dettoCampo Vacino etc.