Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
108
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108 OK. Nr. 302-306.

i» Jagdstiickon, Landschaften und in verschiedenen Sconen, welche demGebiete des Genre angehören. Ursprünglich der convcntionellen aka-demischen Richtung folgend, suchte er sich spater der sogenannten neu-deutschen Schule zu nähern, wie mehrere seiner fein behandelten Bildernach den Dichtungen von Goethe u. A. beweisen. Kehrer lebte in derZeit des Umschwunges dos deutschen Kunstwesens, und er war gleichsamgezwungen, in Krnst, oder Ironie davon Notiz zu nehmen. Auf mehrerenGemälden und Zeichnungen des Künstlers findet man die Initialen desNamens, gewöhnlich mit der Jahrznhl. Kr war bis gegen 1830 thätig.

302. C. Körnlein, Formschneider, war um 1835 in Darmstadt

G17 thätig. In diesem Jahre erschien daselbst der erste l!:uid der^rrfl Naturgeschichte des Thierreiohes von Dr. Kanp mit schonenCJt Ilolzschnittilliistrationen. Kürnlein schnitt mehrere Abbildungenin^Holz, aufweichen die Initialen buhl schwarz, bald weiss erscheinen.

303. Charles Knapton fand (dien unter dem Monogramm C K/l^'jr^ lN, '°' '^'* c '"° Stelle, wo d' e weiteren Nacbweisungon/ *JT. S über ihn zu linden sind. Hier ist daher nur zu be-

' ._ ^L,' merken, dass auf Blättern seines Ilandzeichnungswerkes,C-' A/'T welches er mit Arthur Pond herausgab, nicht nur das

^ iVfnnnrrramm smirlnrn nnf*h flin Initialen rlps Knmntm

vorkommen.

Monogramm, sondern auch die Initialen des Namens

304. Dr. Carl Urban Keller, Kunstliebhaber von Stuttgart, unter-/> i/* P ,iannl '"' e W* m Decennium unsers .labrhunderts ReisenC /C • L T• »ach Italien und in die Schweiz, und zeichnete bei dieser*. (fn q Gelegenheit eine Menge von Ansichten. Er führte auchGc/vv' mehrere Landschaften in Aquarell aus, und um seine Kunst-prodokte in weiterem Kreise bekannt zu machen, bediente er sich derNadel und der Aquatinta. Mehrere radirte Blätter sind mit den Initi-alen des Namens bezeichnet, andere nur mit dem Buchstaben K. f.Man tindet deren in folgenden Werken: Auswahl verschiedener Gegendenund llergformen aus den Helvetischen Hochgebirgen im Jahre IIIOI), 4,und in: Schönheiten der Natur, gezeichnet auf Iteisen durch Italien in denJahren 11102 u. 1110,1, 4.

305. Carl Christoph Kretschmann, Kupferstecher, welcher in der

/weifen 1 lallte des 1 7. Jahrhunderts in Nürnberg lebte, dürfteLi- •»• der Verfertiger von Bildnissen in schwarzer Manier seyn, aufC K fec welchen iniln die Initialen CK. findet. Auf anderen Blättern' '.' stehen die Buchstaben COM, und ein aus denselben gebil-detes Monogramm, welches wir Bd. I No. 2407 und 2408 gegeben haben.Heller erwähn! eines um 11)40 lebenden Zeichners €. K., und als solchermag auch C Kretschmann gelten. Bnilliot II. No. 438 spricht voneinem Kupferstecher (!. Keller, welcher gegen Ende des 17. Jahrhun-derts thätig war. Wir kennen ebenfalls einen Künstler dieses Namens,welcher aber um 1730-1740 seine Kunst übte und Prospekte bekanntmachte. Die Bildnisse mit CK, sind solche von obscuren Männern.

306. Unbekannter Kupferstecher, welcher um die Mitte des 18.CK.fr i ' a,lrlm " (lcrts "' Ooln gelebt zu haben scheint. Die Initi-

' ' /' c " alen seines Namens stehen auf einem sehr schlecht ge-stochenen Blätteben, welches die Madonna mit dem Kinde als REGINAPAC1S vorstellt. Es ist dies dal Marienbild aus der Garmeliter Kirchein Cöln, welches auch von N. Mettel und,!. J. Sartor gestochen wurde.