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daher daselbst das Bild von Dürer copirt haben. Eine getreue Copiedes Dürer'schen Gemäldes der Marter der 10,000 Christen befindetsich im Belvedere, welche ausser Dürcr's Namen noch folgende Bei-schrift hat: Ad imitationem düreri fecit .loan. Kristian Ruprecht CivilNorimb. Anno 1(153.
273 f^T\^-n/p -£ l*' 0861 * Name, jener eines unbekannten, von{-'II v. C j lleineo.ke und Füssly jun. erwähnten Künst-lers, steht auf einem Schwarzkunstblatt, welches in Oval das Bildnisseiner Dame vorstellt. Es ist schlecht behandelt, reicht aber dochnicht in die Zeit der Erfindung der schwarzen Manier hinauf. II. 4 Z.3 L. Br. 3 Z. 4 L.
IIa /'• r • steht auf einem Blatte in Lavismanier vonifk. Oiro/er mv. p v charpentier. Es stellt den Tod desArchimedes bei der Belagerung von Syracus vor, qu. fol. Unter die-sem Cirofer ist der Maler Ciro Ferri zu verstehen, der bekannteSchüler des Pictro da Cortona, welcher 1689 starb.
275. Jan Saenredam soll nach R. de Virloys (Dict. d'Architec-*^f ture &c. pl. XCVII) dieses Zeichens sich bedient haben. Es
'/TT' müsste sich also ein Kupferstich mit demselben vorfinden,\J\, wenn der genannte, nicht sehr verlässige Schriftsteller RechtO". hätte. Bartsch III. p. 119 ff. beschreibt 123 Blätter vonJ. Saenredam, es ist aber keines derselben mit einem ähnlichem Mono-gramme bezeichnet. Wenn daher lt. de Virloys das Monogramm nichterfunden hat, so muss es einem andern Meister angehören. Der MalerJohann Christoph Storer, welcher 1671 zu Constanz starb, signirteZeichnungen mit den Cursivbuchstaben J. C. S., und es wäre möglich,dass er sie auch verschlungen habe. Sollte ein ähnliches Monogrammauf Landschaften mit Figuren und Thieren in der Weise des C. Du-jardin, oder auf Rheinansichten im Geschmackc des H. Saftleven vor-kommen, so sind sie von Carel Jan Sonic gemalt.
276. Unbekannter Formschneider. Das gegebene Monogramm,£j welches jenem des Hans Christoph Stimmer ähnelt, findet man*^- auf einer Holzschnittvignette mit der Salbung David's durch Sa-muel. Das Zeichen ist rechts in der Mitte der Einfassung angebracht.Diese Vignette ist auf dem Titel der Annales (lentis Silesiac — o Joa-chimoCuraeo. Wilebcrgae, Uxatdebat .loh. Cralo 1511, eingedruckt. Einzweites Zeichen dieser Vignette besteht in einem S , durch welchesein Pfeil oder Bolz geht, anscheinlich jenes des Gabriel Schnellboltz,über welches wir an der betreffenden Stelle ausführlich handeln, sodass der Artikel ergänzt wird.
277. Conte Ignazio Scolopis, Kunstliebhaber von Borgo, machte/° *T r f Slch um 1760—1790 in Neapel durch zwei grosseü J■ Jco C-. perspektivische Ansichten der genannten Stadt be-kannt. Sic sind von ihm gezeichnet und radirt. In Aquatinta be-handelt ist die Ansicht eines Feuerwerkes, unter dem Titel: Prospettodello Spettacolo dato dal lllmo. et Eccelso Senato nella piazza d'Armi dettadel Mercato, U di 2 Oiugno 17115, in occasione dcl passatjgio delle LL.MM. Siciliane. — LuUji Gratagrassi del. C. J. Scol. , qu. roy. fol.
278. Johann Christoph Smischeck, Zeichner und Kupferstecher,T war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in München
/T O ■ thätig, und scheint der Vater eines gleichnamigen, umKj. <JYnt. 1650—1662 in Prag lebenden Künstlers gewesen zu seyn.