62 CIIO-CIIR. Nr. 180-185.
180. Daniel Ghodowiecki und Riepenhausen sind durch die erste
(l wc l __ n Bezeichnung angedeutet. Man findet sie auf
„. ' ii, Blättern in den Göttinger Almamichen. — Die
tlioduw. da. et sc. xv/( . ltc Abbreviatur steht auf Chodowiecki's sel-tenem Blatte, welches den König Friedrich Wilhelm II. von Preusscnim Kreise der Prinzen and Prinzessinnen des k. Hauses vorstellt, qu. 8.
Dieses Blatt beschreibt W. Engelmann : Dan. Chodowiecki's sämmt-lirhe Kupferstiche No. 832, es geht daraus aber nicht hervor, dass aufdem Blatte der abgekürzte Name vorkomme. Nach der Angabe diesesSchriftstellers steht unten rechts : Dan. Chodowieeki del. et fculp. Ergibt indessen drei verschiedene Abdrücke an, so dass vielleicht dieAbbreviatur auf jenen zweiter oder dritter Art stehen könnte. Höhedes Stiches 2 Z. 6 L. Br. 3 Z. 9 L.
181 rUnunh,' sc GniünrA erc steht a,lf einem gestochenen101. LlumaüL sc. uailiara exe. Blatte nach Johann Melchior
Kraus, unter dem Titel: La Haüisseuse, kl. fol. Es ist von JohannCaspar Schwab, dem Schüler Wille's, gestochen. Dieser Künstler lebteum 1766 in Paris, und Hess seinen deutschen Namen in einem franzö-sischen Unsinn aufgehen.
182. Carl Heinrich Rosenkranz, Landschaftsmaler, geboren zuyOT" J"\ Frankfurt a. M. 1802, gest. 1852. Schüler von Anton
/ J—f\ Rad], lieferte er mehrere schöne Bilder, welche seines\_yJL J. \^y Lehrers nicht unwürdig sind. Er hatte Sinn für Natur-schönheit, doch nicht jene technische Freiheit, deren sich Badl er-freute. Auf einigen Gemälden findet mau das gegebene Monogramm.
183. C. Hirschmann, Maler und Lithograph von Bamberg, machte
Ctt sich durch Bildnisse in Pastell bekannt, und zeichnete auch• *ir. deren mit der Kreide auf Stein. Heller gibt C. Hr. alsBezeichnung seiner Werke an. Ilirschmann zog von einer Stadt zuranderen. Im Jahre 1821 hielt er sich in Augsburg auf.
184. Christine Chalon, eine durch Zeichnungen und Radirungen
^-, bekannte und geistreiche Künstlerin, fand Unter
(A)r> & Ü/OC cc f- 1 - No - 2389 einc ausführliche Stelle, und
^r ^s— i ' daher machen wir nur auf jene Blätter auf-
r/drCt ffdCLc/ mer ' tMm > welche die Abbreviatur ihres Namens
W — f ' tragen. Einige sind von P. de Mare radirt und
yy gestochen, und enthalten Sccnen aus dem Bauern-
' leben in Ostadc's Manier. Ein anderes Blatt,
mit der zweiten Abkürzung, stellt vier Bauern und zwei Knaben vor.
Es ist von C. v. d. Worin im Umriss radirt, 4.
185. Christoph Greuter oder Kreyter, Kunsthändler in Augsburg,
fi. r n ro e> war in der ersten Hälfte des 17. Jahr-
viu. uiu l.xc. hundert» thätig. In seinem Verlage
Christ. GrcilU. Exeu. Au. erschienen mehrere Blätter nach Ma-
Chriilnf Kreul in Ann pt thias Kager, deren einige auch mitVimsioj. niiyi. m. Aug. ex. Q Q bczcichnot siu( i. Auf einem
Blatte mit der Heimsuchung Maria steht: Chr. Cre. Exe, kl. fol. Aufeiner Radirung des M. Kager, welche die Taufe Christi vorstellt, liestman: Christ. Greutt. Exeu. Au., kl. fol. Ein Kupferstich mit der An-betung der Hirten, ohne Namen des Malers und Stechers, trägt dieAdresse: Christof. Krexß. in Aug. ex. Oben steht: ECCE VENIO.Heb. 10., und unten: Parvvlvs nobis est natvs etc., kl. fol.