Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
58
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58 CHI. Nr. 167- 168.

schnitte nach seinen Zeichnungen, und mit obiger Namensandeutungfindet man ferner in Ptiris chantanl; liomances, Chansons etc. Parislt\fyr t , dann in dem Werke: Les Francais sous Louis XIV. etLouis X V. etc.

Ein Theil seiner Radirungen kommt in der Zeitschrift „L'Artiste"vor. Wir geben hier ein Verzeichnis!, da dieser Meister im Künstler-Lexieon fohlt. Die Namcns-Initialcn kommen selten vor.

1) Les Chaiitcurs. Guitarrcspieler und Sänger, gr. fol.

2) Interieur de Cour. Altes Gemäuer mit Anbau, und Holzhauer,

(040. <[U. fol.

3) Ein Pachtliof mit Bauernmädchen, (040 , qu. fol. — Das(legenstück zu obigem lilatte.

4) Interieur de Eermc. C. J. i840, qu. fol. — In L'Artiste.

5) La bonne Compagnie, Bauerngesellschaft in Bega's Manier, fol.Jn L'Artiste.

6) Le petit Faune, nach J. B. Tiepolo, qu. fol. — In L'Artiste.

7) La Proposition. Bauer und Bäuerin in der Stube. C. Beija p., 4.In L'Artiste.

8) Le vieux I'auvre, 8.

9) Landschaft bei Mondschein. /.. Marvy inv., qu. 8.

10) Studien von Landschaften und Figuren: 12 Sujets gravis dVenu (orte par ü. Jacque, 8. u. qu. 8.

11) Verschiedene Landschaften und Genrebilder, zum Theil mitder kalten Nadel gearbeitet, lilKi , 1044, t846. — R. Weigelwerthet 46 solcher Blätter auf lS'/j Thlr. Sie sind in verschiedenemkleinen Formate.

167, C. Hildebrand, Kupferstecher, soll nach Christ Blätter

Cr t .j- mit dem abgekürzten Namen C. IIIL. bezeichnet haben.±1 lt. S. J. Apin behauptet aber in seiner Anleitung, Bildnisseberühmter Männer zu sammeln, dass die gegebene Abbreviatur aufsolchen vorkomme. Wir kennen kein Blatt dieser Art, unter C. II.haben wir aber auf zwei Kupferstiche eines C. Ilillebrand hingewiesen.

168. Kilian Fabricius, Zeichner und Maler, stand um 1633—1677Ch 7 Fnh '" l^ 011 ^ 0 ' 1 des Churfürsteu Johann Georg I. von Sachsen.vnil. 1 au. j^ acn xjagcdorn (Lettre ä un amateur de la peinlure p. 325)war er ein kunstreicher Landschaftsmaler, und hinterliess auch histo-rische Zeichnungen, welche von den Kunstfreunden sehr geschätztwurden. Heller, Monogr.-Lex. S. 77, nennt ihn Kupferstecher undAetzer, und gibt obige Abbreviatur, welche er demnach auf irgendeinem radirten oder gestochenen Blatte gefunden zu haben scheint.Wir kennen eine heilige Familie mit der Bezeichnung: Chiliano Fuhritioinv. iO.'i.'i, qu. 8. Diese Radirung ist sehr selten. Ein eben soseltenes Blatt stellt Jesus bei Nicodemus vor, halbe Figuren beiAbendbeleuchtung, in der Manier des Grafen Goudt gestochen, undbezeichnet: Auijust. John sc. Mit Dedication an Joachim von Loos,dem früheren Besitzer des Schlosses Pillnitz, gr. 8. Eine grössereRadirung stellt die Jagd vor, welche, der (burfürst am 17. August1677 zu Ehren des kaiserlichen Hofes hielt, qu. fol. Alle dieseBlätter haben den Namen des Künstlers, wir kennen aber keines mitder Abbreviatur desselben.