Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
48
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48 CH. Nr. 133 — 135.

Le Diuble ä [Paris. Texte, par G. Sand etc. Paris tllMj & Kita, gr. 8.

Tableau de Paris. Par Edmund Texier. Paris 100$, roy. 4. ZweiBünde mit 1500 Holzschnitten mich verschiedenen Meistern.

Chalcotypie. Album Fac-simile des Artistes eonternporains contenant21 Dessins originaux etc. Paris (llerlin), II. Hehr et Co. tllöti, fol.

133. Charles Hanbury, Kunstliebhabor, lebte gegen Ende desCH *®' Jahrhunderts in Hamburg, und betrieb daselbst, aus einerPßc achtbaren englischen Familie stammend, die Kaufmannschaft.UfV. jj> r hinterliess etliche Blatter, welche sehr geistreich in Dietrich'!

Manier radirt sind. Sie gehören aber zu den grossen Seltenheiten.Durch eine gütige Mitthoilung des Herrn G. Heubel beschreiben wirfolgende Blätter.

1) Ein Pflanzer mit beiden Händen in der Hose, wie er diePeitsche unter dem rechten Arme hält. Er steht nach rechts ge-wendet mit verdrüsslicher Miene. Unten links auf einem Steine be-merkt man die Buchstaben C. //., 8.

2) Ein neben einem starken Baumstämme auf dem Boden sitzen-der Mann. Vor ihm steht ein anderer mit dem Korbe, und ein Weibmit aufgeschürztem Gewände trägt einen Korb auf dem Kopfe. ImGrunde ist eine Burgruine. Links unten am Steine ('. 11., 8.

3) Der Mann und die Frau auf dem Wege. Ersterer trägt einenBündel unter dem linken Arme, und das Weib den Korb auf demKopfe. "Vor ihnen bemerkt man einen Hinter auf dem bergab führen-den Wege. Bechts im Vorgrunde erhebt sich ein alter Baum vonSchlinggewächsen umrankt, und im Grunde ist Gebüsch. Hechts vornauf einem Steine bemerkt man das zweite Zeichen, 8.

4) Zwei Männer und eine Frau im Gespräche rechts vorn beieinem Felsen. Der eine der Männer steht mit einem langen Stockein der Hand, der andere sitzt auf dem Steine, hinter welchem einBaum emporragt. Das Weib kniet, mit dem Gesichte «ach dem Felsengekehrt. Im Grunde bemerkt mau den Thcil einer alten Burg, undrechts vorn steht: C. Hanbury Aque f« , kl. 4.

134. Unbekannter Meister, welcher in der früheren Zeit ders~) fy;, /> Erfindung der Schabkunst lebte. Graf Leo de Laborde,

\_s ^/(s.] Ilisloire de la graxmre en moniere noire p. 196, kennt' von ihm das Bilduiss des Gualterus Bodaan, welcher inlangem Gewände mit gelockten Haaren am Tische vorgestellt ist.Unten steht: Mats pinx. — D. Gualterus Bodaan. ~ C.H.f. H. 17 Z.6 L. Br. 14 Z. 2 L.

Dieses Blatt beurkundet grosse Unbehülflichkeit in Behandlungdes Schabers, und daher ist es von unangenehmer Wirkung. GrafLabocde beruft sich auf Brulliot II. No. 423, wo nach dem CatalogBlücher I. p. 49 ein mit (',. II. /'. bezeichnetes Blatt nach AnnibaleCarracci erwähnt ist. F.s stellt die Geburt Christi vor, gr. fol. lieberdie Behandlung dieses Mezzotintoblattos ist nichts bemerkt.

Ueber den Meister C. II. haben wir keine Vermuthung, GrafLaborde zählt ihn zu den holländischen Meistern.

135. Charles Harpe nennt Brulliot II. No. 426 nach einem. Manuscripte des M. Hazard den Verfertiger jener Qe-

s~~Y L^ mälde, auf welchen als Künstlerzeichen die gegebenenf • f~\ Buchstaben vorkommen. Diese Bilder stellen todtes Gier^—' • / U Hügel vor, und sogenannte Stillleben. Ein Maler NamensCharles Harpe ist indessen nicht bekannt, und M. Hazard scheint