1134 SG. Nr. 4112-4120.
4112. Unbekannter Maler, welcher um 1836 in Calcutta thätig
Sri war. Im Katalog der Kunstsammlung Rumohr Nr. 4136 a ist• ***• ein indisches Gemälde, mit S. G. und Calculla 86 bezeichnet,aufgeführt: Blumen verschiedener Art, in einem mit goldenem Henkelversehenen Blumengefässe. Mit Aquarellfarben auf Reispapier gemalt.II. 10 Z. 7 L. Br. 7 Z. 5 L.
4113. Salomon Gessnor, der bekannte Dichter und Kunstfreund,S-3-f-, hinterliess eine grosse Anzahl Radirungen, meist landschaftlichen•tfi/i Inhalts, von denen manche wie vorstehend signirt sind.
4114. Salomon Graff, Bildniss- und Schlachtenmaler von Nürn-berg, dürfte Portraite mit den Anfangsbuchstaben seines Namensbezeichnet hahen. Man findet sie wenigstens auf dem von Johann
Wilhelm Stör gestochenen Bildnisse des Weinhändlers Georg Graff.Dieses Blatt ist „S. G. pinx. 1721" bezeichnet, der Stich erschienaber erst 1729, 8. Auf dem eigenen Bildnisse des Malers steht:J. W. Stör Norib. ad viv. faciebat Dresdae il'.il.
4115. Unbekannter Kupferstecher. Er copirte Dürer's Stich:S Cr Die grosse Fortuna, von der Gegenseite in der Grösse des
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Originals.
4116. Sylvestre de Grateloup, Kunstfreund, Arzt zu Bordeaux,c ri ü 1HOH £ e ' )- zu ^ ax *^ 82 > 8 est - 1862, stach und radirte
• • * louo - zu seinem Vergnügen einige Blätter. Eine geist-reiche Radirung mit drei Soldaten, Copie nach Callot, ist mit denInitialen S. G, F. bezeichnet. II. 45 mm. Br. 63 mm.
4117. Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg thätig*j ^ H "L_T „ war. Börncr fand diese Initialen auf einem leidlichC-i*^ .■'••'• gezeichneten, aber wenig ausgeführten Blatte, welchest X. 0 J- eine Tulpe und eine Schwertlilie vorstellt. II. 2 Z.
Br. 1 Z. 7 L.
Platten dieser Art wurden mit wenigen Abdrücken in der Ladeniedergelegt.
4118. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der letzteren Zeitc/ytt &, des 16. Jahrhunderts in Holland geloht zu haben scheint.
*^ Wir kennen ein in der Weise der Holzschnitte gestochenesBlatt, welches die Büste des Harpocrates in einer verzierten Einfassungeeigt. Er trägt eine spitzige, über die Schulter herabreichendo Kappeund legt den Finger an die Lippen. Unten im Cartouche steht:HARPOCRATES PIIILOSOPIIUS SILENTII DEUS. Links unter derSchrift SGH, rechts fe. II. 5 Z. 10 L. Br. 4 Z.
Das Blatt ist eine Copie des Stiches von Jan Müller (B. Nr. 12)-
4119. Unbekannter Kupferstecher um 1650, welcher von geringerSGlI.-fb Bedeutung ist. Diese Buchstaben fand Börner auf einem
'•^ Blatte, welches Abraham vorstellt, wie er Brod und Wei"aus den Händen des Melchisedech empfängt. II. 4 Z. Br. 7 Z. 6 I J -
4120. Simon Guillain, Bildhauer und Radirer, geb. zu Paris 1592,9 G 9 gest ' 167 ' J ' ra(lirte nacn Zeichnungen des A. Carracci unter
n n ~ ' Algarotti's Leitung die Ausrufer von Bologna in einer Folg e^ 3 " • von 81 Blättern. Auf diesen kommen vorstehende Mono-gramme vor.