Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
1106
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HOC SB. Nr. 3947-39151.

du es hörst sa must du lachen. Er geigt gleichteol nach seiner arl.Vnnd tregt ein hipschen Bachen Bari. Unterhalb dieser Tafel ist einSchild mit der Narrenkappe und weiter unten das Zeichen. II. 13 Z.8 L. Hr. 11 Z. Passavant beschreibt das Blatt in seinem Pcintre-Graveur IV. p. 2G!>.

3947. Sigfried Bendixen, Landschaftsmaler, Radirer und Litho-

•mboh graph zu Hamburg, geb. zu Kiel 1784 und seit einer langen

■^^H Reihe von Jahren in London ansässig. Das gegebene Mono-

jBa graniin siebt auf einer Lithographie nach lj. v. Mutz, einer

■ 2vjj Ansicht des Schlosses Pauker im östlichen Holstein. Bendixen

fw^a I lithographirtc noch andere holsteinische Ansichten nach dem-

■■■i I selben Zeichner.

s

3948. Pierre Francis Basan, Kupferstecher, Radirer und be-rühmter Kunsthändler, geh. zu Paris den 23. Oktober 1723, gest.den 12. Januar 1797. Sein Diel, des graveurs erschien 17(i7in drei Vol., da der dritte Band das Werk dos P. P. Rubens enthält-Eine neue etwas vermehrte Ausgabe von 1789 enthält das Werk desRubens nicht. Nachdem er vom Geschäfte zurückgetreten war, gab ereine Sammlung von Kupferstichen nach Zeichnungen seiner Sammlungin (i.'i Blättern heraus. Unter seiner Direktion erschienen die CabinctsChoiseul und Poullain. Dann redigirte er eine grosse Anzahl vonKatalogen. Den Auktionskatalog Basan's schrieb Regnault-DclalandAn, VJI. (1798). Sein älterer Sohn, II. L. Basan, gab 1802 einenLagerkatalog heraus, 91 Seiten in 4.

Ch. le Blanc, Manuel de /' Amateur p. 185, gibt ein vollständigesVcrzcichniss der Stiche und Radirungen Basan's, darunter wohl eingrosser Theil Arbeiten anderer Hand seyn werden. Das Verzeichnissbeläuft sich auf 488 Nummern.

SB

3949. Unbekannter Pormschneider. Das Blatt, welches dasZeichen trägt, stellt zwölf Weiher vor, welche sich zankenund um eine Wurst streiten. Dieselbe hängt, an einem Haken,welcher von einem am Boden liegenden Weibe gehalten wird.Rechts ist ein Knabe beschäftigt, einer Frau den Beutel abzu-schneiden. Oben und unten sind sechs Tafeln und in der Mitte untenist eine Cartouche, die anscheinlich für Inschriften bestimmt sind.Links unten an einem Steine das Zeichen. II. 12 Z. 0 L. Br. 17 Z-!i L. Das Blatt scheint von einem holländischen Meister des 10. Jahr-hunderts herzurühren.

3950. Salvatoro Busutil, Maler und Radirer, von Geburt© r Malteser, der aber in Rom um 1830 seine Kunst übte, g""^ J tc eine folge von 34 Blättern römisches Volksleben heraus unter

(818 dem Titel: Raccolta di coslumi dello Stato Pontificio incisiin acqua forte da Sal. Busullil Mallese 102b. Eine zweite Folgevon 2« Blättern Costumi di Borna erschien 1837. Das oben gegebeneZeichen wechselt mit S B f.

3951. Bernhard Schmidt, Landschaftsmaler tu Berlin, Schülervon Schirmer 1842—1844, dann in Düssehlort

~ n und München weiter in seiner Kunst gebildet.h \ Das Zeichen steht auf einem Gemälde mit deru ^ Ansicht des Gossau-See's im bayerischen Hoch-