Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
1058
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10S8 RO — RP. Nr. 37S3-37S8.

3753. Robert Vaug-han, Zeichner und Kupferstecher, welcherlin Vmi um *"''" ' n England blühte und vorzugsweise Portraits

hinterlassen hat. Auf letzteren findet man die gegebeneAbbreviatur.

3754. Brulliot gibt diese Zeichen I. Nr. 3098. Nach Bartsch(-rf-r- XIII. pag. 3iiß kommen sin auf alten Stichen vor,

ß/R AJ^T w0 ' c h e dem P. Perugino zugeschrieben werden. Wirhaben unter PP Nr. 3204 über dieses Zeichen ge-sprochen und es nach Passavant in correcterer Form gegeben. Eshandelt sich um den Meister Martino da Udine, genannt Pellegrinoda San Daniele.

3755. Rudolph Penor, Zeichner und Kupferstecher und wohli]P /Dp. aucn Architekt zu Paris, veröffentlichte ein schönes WerkWSi -*■"- über das Schloss zu Heidelberg unter dem Titel: Mono-graphie du chateau de Heidelberg dess. et gravie par R. Penor-Texte par D. Ramie. Paris, A. Morel et Comp. 1839, gr. fol. Au*Blättern dieses Werkes kommen die vorstehenden Monogramme vor.

3756. Rupert, Prinz von der Pfalz, geb. um 1619, ein Sohndes unglücklichen Kurfürsten Friedrich V. vonder Pfalz, gest. als englischer Admiral 1082 z 11Springsgardeu. Rupert hegte grosso Neigung

\W , £ zur Kunst, er führte die Radirnadel und war, -*ty |o<$». einer der ersten in Deutschland, welche d>*Schwarzkunst in den Kreis der Kupferstecher'kunst einführten. Ludwig von Siegen war dan"sein Lehrer. Rupcrt's Blätter sind selten u nUgeschätzt. L. de Laborde hat ihm in seiner Historie de la manier enoire einen eingehenden Artikel gewidmet, auch wir haben im Lexico' 1ausführlich über ihn gehandelt. Das erste Zeichen steht auf ein eDlSchabkunstblatt, welches die Büste eines bärtigen, im Profil gesehene"und nach rechts gewendeten Mannes vorstellt, zum Theil eine Wieder-holung eines grösseren Blattes desselben Prinzen nach Giorgion 6 -H. 6 Z. 1 L. Br. ä Z. Das zweite kleinere Zeichen findet sich » uIeiner Radirung dieses Prinzen : zwei mit Lanzen bewaffnete Soldaten,die jeder einen heladeuen Esel führen; sie gehen nach links, wo m» 11noch eine Frau mit Kind bemerkt. Im Grunde Gebüsch und ein Ila" s -Das Zeichen mit der Jahrzahl 1630 ist rechts unten. II. 2 Z. !i >''Br. 3 Z. 4 L.

3757. Raymond Pelez, Formselmeider, machte seine Studien ''

,_ _ Paris und führte daselbst viele Blätter tf*R T. "'R-P. "IV-P. Wülche ob '8 c Zcif ' , 'en tragen. Man findet der»«'' ' ' in: Les Franqais peinls par eux-memes &

3758- Unbekannter deutscher Kupferstecher, dessen Wirkung'

r ------■----- —-) zeit durch die beigefügte .laluv.ahl bestimmt V\

;i.R.<s> P j> 1513 Man kennt ein Blatt seiner Hand, das Passavnn5P TV n i'V.i beschreibt- ein Waniinnschild " ,

~ t 5 J IV. p. 183 beschreibt; ein Wappenschild.*Jj

einem Löwen, welcher sich in halber Figur auf dem Helm als Kleinwiederholt. Unten auf einem Bande die Buchstaben IVB, welche t . gtNamen des Wappeninhabers anzudeuten scheinen. Die Jahwal» ,in der Mitte unten und das Zeichen oben. II. 4 Z. 10 L. Br. 3 /■