Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
1050
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1080 RL. Nr. 3710-3716.

3710. Rene Lochern, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu Boissyer er um 1640. Er war ein Schüler von J. B. Corneille und

***-*) vA-f arbeitete in Paris. Lochon hinterliess Blätter nach F.Chauveau, Ph. de Champagne und andern Meistern.

Es kommt auch ein Portrait A. Dürer's mit dem gegebenen Zeichenvor. Heller beschreibt es pag. 332 Nr. 69. Es fragt sich aber, obLochon der Stecher dieses Blattes ist.

3711. Robert Lawrie. Kupferstecher in Schwarzkunst zu London,•p t ^707 8 eD - um 1740, gest. um 1804, hinterliess eine Anzahl1\. 1j. 1/ov. glatter, welche nicht ohne Verdienst sind; sie be-stehen zum grössten Theil in historischen Darstellungen und Portraitsnach älteren und neueren Meistern. Auf solchen findet man dieInitialen R. /..

3712. Unbekannter Zeichner oder Formschneider, welcher in■n y Venedig gegen Schluss des 16. Jahrhunderts gelebt zu haben**■• **• scheint. Brulliot II. Nr. 2416 erhielt von anderer Hand dieMittheilung, dass kleine Holzschnitte eines italienischen Buches dieBuchstaben R L tragen. Sie stellen die Marter von Verurtheilten vor,in erschrecklicher Weise, aber mit viel Ausdruck in den Köpfen ge-zeichnet. Mehrere Blätter enthalten die Initialen F. P. und F. P. J-und auf der Rückseite des italienischen Textes sollen exakte Copiendes Holbein'schen Todtentanzes vorkommen. Man vermuthet, dass dieBlätter in folgendes Werk gehören : Discorsi morali contra il dis-piacer della morte etc. In Venelia app. Dom. Fabri l!i9d, 4.Weder das Buch noch die Holzschnitte sind uns zu Gesicht gekommen-

3713. Richard Livesay ätzte für NichoPs Anecdoles of William-, .i Hogarth. London M33, eine flüchtige Zeicb-<r> (T . nung von Hogarth in Tuschmanier, mit der

c Unterschrift: HOGARTH'S CREST. Auf diesem

Blatte ist obige Namensandeutung, welche aber ziemlich vergrössert ist,um nicht undeutlich zu werden. Die Buchstaben sind flüchtig undschwach mit der Nadel eingeritzt.

3714. Ludwig- Richter, Maler, Zeichner und Radirer in Dresden,fi> T geb. daselbst 1803, Professor der Landschaftsmalerei an der

•A^-» Akademie. Obige Buchstaben findet man auf einem Blatte indem Werke: Alle und neue Volkslieder mit Bildern und Singweisen-Herausgegeben von L. Richter und A. E. Marschner. Richter lieferteZeichnungen zu den Holzschnitten., welche in der xylographischenAnstalt von Flegel und Eugelmann gefertigt wurden. Dieselben Meistergaben auch „Alte und neue Studentenlieder mit Bildern" heraus-Leipzig, bei Mayer und Wigand.

3715. Roussel, Porzellanmaler in der Manufaktur zu Sevres, | rff} ~ der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts beschäftigt. SeinJ-f ^T Fach waren Blumen und Bouquets.

3716. Raymond la Fage, Maler und Radirer, über den wirR L D f bereits Nr ' 90 ° gehandelt haben. Nach Brulliot solle»

' I' die Initialen auf einigen radirten Bacchanalien vor-kommen. Robert-Dumesnil beschreibt II. p. 147 die Originalradirungendes R. la Fage, weiss aber nichts von einem Blatt, das die Initiale 0

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