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1034 R G - R II. Nr. 3643-3648.
dieser Folge fanden wir das vorstehende Zeichen. — Ein zweiteslieft von !) Blättern unter dem Titel: „Glückliche Stunden" ist inVorbereitung.
3643. Dieses Zeichen eines englischen Künstlers soll sich 8x4
R^-i dem Portrait des Patrick Korbes, Bischofs von Abcrdoen.• ""• finden. Wir kennen das Blatt nicht und können nicht be-stimmen, ob sich der Zeichner oder Stecher durch obige Buchstaben.•ingodeutet hat. Richard Gaywood, welcher um iOfiü in London blühte,hintorliess zum Theil in \V. Ilollar's Manier eine grosse Anzahl Portrait»von berühmten Zeitgenossen, welche von Kunstfreunden geschätzt sind.
3644. Robert Gardelle, Portraitmalcr von Genf, geb. 168Ü,gest. 17(i(i, arbeitete einige Zeit am Hofe in Cassel und gingspäter nach Paris, wo er sich in seiner Kunst im Atelier der
Largi liiere vervollkommnete. Nach Füssli soll Gardellc mehrere Por-traits nach eigenen Zeichnungen und solchen von Guillebaud, Joachimsu. A. in Kupfer gestochen haben. Wir kennen solche nicht aus eigene!Anschauung, wohl aber eine Folge von 10 Radirungen mit dein Titel:Diverses Vlies de Geneve, dediees ä Monsieur Gautier, J'-'hkl. qu. fol. Die Folge ist selten. Auf einem Blatt derselben mit derAnsicht der Rhonebrücke zu Genf stehen die obigen Buchstaben.
3645- Rudolph Genee, Formschneider, welcher für die xylo-
p r< graphische Anstalt von Guhitz in Berlin thätig war. Man findet
■"»•^ sein Zeichen auf Holzschnitten in Gubitz's „Jahrbuch des
Nützlichen und Unterhaltenden" (1840) und auf andern Werken der
Gubitz'schen Offizin.
3646. Raphael Guidi, Kupferstecher, geb. zu Florenz 1840,11 o ri arbeitete in der Manier des C. Cort und war ein Künstlerrv..L* . i\ von Geschick. p; r stach heilige und mythologische Dar-stellungen nach Polidoro, F. Baroccio, Ch. Schwarz u. A. Auf solchenkommen die obigen Buchstaben vor.
3647. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1889—1863 1"
r r ie j A Deutschland thätig war. Wir haben sein Zeichen bereits4/jtfJp IIL Nr ' 139 ° ß e S cl)cn UI1<1 mehrere Blätter mit demselben
angezeigt. Hier haben wir es nur mit der verkehrtenAnwendung desselben zu thun, wo nicht das //, sondern das /{ vprauS"geht. In solcher Form erscheint es auf einer Copie nach Dürer'!„Ritter, Tod und Teufel' 1 B. Nr. 98. Der Copist lieferte zwei Nach'Bildungen dieses Blattes, eine kleinere mit der JahrzabJ ($60, II. 4*''£ L., Br. 2 Z. 9 L., und eine grössere 16183 (1508), H. 9 Z., BT-(> Z. 10 L. Bartsch hat beide Copicn X. p. 488 Nr. 2 u. 3 angezeigt-
3648. Unbekannter Malor und Zeichner, welcher im letzten
1.5" g(_ Drittel des 10. Jahrhunderts arbeitete. Man finde'.
* das erste Zeichen mit der Jahrzahl t081 al1
*> einer schönen Federzeichnung in der Weise des
Ml ^Rl83- H - Springinklee. Sie stellt die Anbetung des Jesus-
V. kindes durch Maria, Joseph und einem der Hirten
dar. Das Kind liegt vor dem Stall in einem Korb und drei Engel
stehen hinter demselben. Das Zeichen ist in der Mitte unten und die
JahrzabJ am Untersatz des Korbes, fol. Eine andere Zeichnung stell'
die Enthauptung dos Johannes vor. Auf einer dritten Zeichnung m'J
der Vermählung der hl. Katharina in Gegenwart von Beiligen "''''
Engeln haben wir das zweite Zeichen gefunden. Die Zeichnung glcie< nt
ganz einem Holzschnitt.