Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
1008
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1008 R. Nr. 3Ö13-3U17.

Das dritte Zeichen kommt auf zwei Kupferstichen des J. CaragUovor: 1) auf einer hl. Familie, unten links bezeichnet; K. rACOBVSVEROft'ENSrs F, II. lo Z. :t L., Br. 6 Z.; 2) auf der sogenannten

Schlacht mit dem Schild auf der l,anze, unter dem Schilde der BUCH*Btabe /{ und der Name: /. IACOBVS VER. F. II. 12 Z. 4 L. Br.17 Z. 10 L.

Das letzte kleine Zeichen, das wahrscheinlich ebenfalls auf Kaphaclzu beziehen ist, findet sich unten links auf einem Blatt, welches Amorauf einem Widder sitzend, wie er die Hörner desselben erfasst, vorstellt.II. 4 Z. 3 L. Br. !i Z. (i L. Das Blatt ist mit der kalten Nadel »dirtund sorgfältig mit dem Grabstichel überarbeitet.

3513. Unbekannter Kupferstecher oder Goldschmied des IG. Jahr-q. hunderte. Das Zeichen steht auf einem Ornamentstich, Aus

J\ einem Thierschädel wachst ein von einer Larve gekrönter Aui-satz hervor zwischen zwei ungeheuerlichen Fischen , deren unten ver-einigte Schwänze wieder in kleinen Fischen endigen. Das Monogrammsteht zwischen diesen unten in der Mitte auf dem Blatte, das denunteren Abschluss des Ganzen bildet. II. 3 Z. 3 L. Br. 1 Z. G L.Bartsch hat das Blatt unter den anonymen (X. pag. 15,8 Nr. 30) be-schrieben, übergeht aber das Monogramm.

3514. August Johann Rösel v. Rosenhof, geschickter Miniatur*sp. maier und Uadirer zu Nürnberg, geh. 1708 zu Augustenburgj\, bei Arnstadt, gest. 17;!!t. Er trich mit Euer naturhistorische

Studien und legte die Früchte derselben in mehrere Pracht*werke nieder, unter welchen besonders seine lusektenbclustigungen,3 Theile, Nürnberg 1740—I7ii.'i, seinen Namen bekannt gemacht haben.Auf Blättern mit naturhistorischen Abbildungen, die er selbst zeichneteund radirte, kommt der Buchstabe R vor.

3515. Friedrich Renide, grossherzoglich sächsischer Hofmaler in

E Weimar, geb. 1801. Er widmete sich anfangs der Landschafts-malerei und hielt sich längere Zeit in Hamburg auf, dann prgriner das Portraitfach und malte viele Bildnisse in Ool und Miniatur«Auch Genre-Darstellungen haben wir von seiner Hand. Das Zeichenfanden wir auf Handzeichnungen figürlichen Inhalts.

3516. Unbekannter altdeutscher Kupferstecher, von welchemPassavant II. p. \7'.\ eine Folge der zwölf Apostel beschreibtSie stehen auf einem Blatt in zwei Reihen und jeder hält ein

Die Ordnung ist folgende:

7) St. Matthias.

8) St. Judas Thaddatiä.

!)) St. Simon.

10) St. Matthäus.

11) St. Bartholomäus.

12) St. Philippus.Am Anfang des Bandes, welches St. Philippus hält, steht ein kleines R-Nach Passavant gehört der Meister dem Li. Jahrhundert an. Fr fanddas Blatt im k. Cahinet zu Paris, wohin es aus der Sammlung Rü v "gekommen ist.

3517. Medailleure und MUnzmeister, welche mit R zeichneten-]i Johann Christian Reich, Medailleur von Kisenberg im

' Altcnburgisehen, war markgräliieh ausbachisoher Holinedailleurund Hess sich in Fürth bei Nürnberg nieder. Er gravirtc eine grosso

R.

mit einem

Stück des Credo.

1) St.

Jacobus minor.

2) St.

Thomas.

3) St.

Johannes.

4) St.

Jacobus major.

!i) St.

Andreas.

6) St.

Petrus.