902 P Z. Nr. 3444-3449.
3444. Paul de Zetter oder Zettre, Kupferstecher, welcher imT) ,-, 17. Jahrhundert in Hannover arbeitete. Wir haben
JjB ScuXfi, £ Portraits und historische Darstellungen von ihm,/ ' welche theils seinen Namen, theils sein Zeichen)
zuweilen von der Sylbe hanov. begleitet, tragen. Er signirte auchP. D. Z. sc.
3445. In diesem Zeichen wird man bei der Betrachtung wohl
?ein B erkennen, es besteht aber aus den Buchstaben Z P undist auf den Kupferstecher Gustav Ludwig Zumpo zu deuten.In Dresden 1793 geboren, machte er seine Studien unter ProfessorSchubert, und fand dann an Professor E. G. Krüger einen weiterenLehrer. Er stach Portraite und historische Darstellungen. ObigesZeichen findet man auf einem Stahlstiche in Dr. M. Luther's Leben,welches zu Leipzig bei Pönicke und Sohn erschien, 4. Dieses Blattstellt Luther vor seinem Eintritt in die Reichsversammlung zu Wormsvor, wie ihn Georg von Frundsberg freundlich ermuthigt, qu. 4.
3446.
Zeichen des Buchhändlers Paul Zoising 1 . Es ist voneinem Lorbeerkränze umwunden und manliest an dem Bande: Treu Fleifig sey «'*•Deinem standt So wird Gott segnen Dichim Landt. Es ist in Kupfer gestochen unddas Blattchen 2 Z. 4 L. hoch und breit.
Der ungenannte Stecher deutete sichdurch den nebenstehenden Buchstaben Man, den man vielleicht auf J. J. Metzgerbeziehen darf.
P. Zeising lebte in den letzten Deccnnicndes 17. Jahrhunderts.
3447. Unbekannter Radirer, welcher in Italien gelebt zu habenp » • • scheint. Er radirte ein Blatt nach Luca Cambiasi '•1. li. IKICIS. ,jj e Klage um den todten Heiland. Es ist bezeichnet:Luc. Cang. irwentor. D. B. Z. del. P. Z. incis. , qu. 8. Wir wissenvon diesem Blatt nur durch den Catalog Sternberg 1. Nr. 4093.
3448- Paolo Zimengoli, Historienmaler von Verona, welcher ump n 1717 in Bergamo thätig war. Es finden sich Handzeichnungen
• mit den Initialen P. Z.
3449- Paul Zegg-in, geschickter Medailleur, von Geburt einp y Ungar, der anfangs seine Kunst in Augsburg übte, im Jahre
• 1623 aber durch Churfürst Maximilian I. nach München be-rufen ward, wo er viele Jahre die Stelle eines churbayerischen Stempel;und Siegelschncidcrs bekleidete. Er starb 100C und hinterliess zweiSöhne, Paul und Caspar, die in gleicher Kunst thätig waren. K 3finden sich mehrere schöne Münzen und Medaillen von seiner Hand,die man anfangs dem Z. Pelzer zuschrieb, da Zeggin's Name in derKunstgeschichte noch uubekannt war. Im Lexicon ist ausführlich überP. Zeggin gehandelt.
P. Zollmann, ein Stempelschneider aus dem Anfang unsers Jahr-hunderts, bediente sich ebenfalls der Initialen P Z. Wir kennen einenKronenthaler mit dem Bildnisse des Herzogs Wilhelm von Nassau ausdem Jahre 1818.