090 P W. Nr. 3430-343:;.
3430. Peter Williamsen, Kupferstecher, welcher um 1060 i»75TI7" r / London arbeitete. Die Initialen finden sich auf BlätternJ^YYxJciu/j. )|ijt xWejäarrteltarnfen, die zum Thoil von P. 8te«herausgegeben wurden. Ein Blatt mit einer Feuerlilie, zwei (Jansen.einem Fuchs, mit Pflanzen und Insekten gehurt in W. Ilollar's F«lg8 ;Animalium ferarum — florum, vermiumque Icones. London i663.Parthey Nr. 2004—207!;.
3431- Peter Weinher, Weiner, Münzwardein und Kupferstechert_7I in München, über den wir bereits unter
y Nr. 3418 gehandelt haben. Das Zeichen
P W "VA/" V~ P\ wil(l llllrch Petrus Weinher Waradinusl. rr • \j\ . v . u<, ß avar ; ae ertiärt.
3432. Jan Wynants, ausgezeichneter Landschaftsmaler, von Geburt— y ein Haarfeiner, um die Mitte des 17, Jahr-
A ~s J \ A jr hundert« blühend. Er war einer der ersten
i v — ' )/\/ Landschaftsmaler Hollands; der seinen Bfl"
v^_X ff ^, y~ dern ein strenges Naturstudium zu Grunde
I ' legte, und sie gewinnen noch dadurch an
' Worth, das« A. van de Velde, J. LingefbaCD
und Pb, Wöttwerraah sie mit Figuren staffirt.cn. Der erste Buchstabe
im Monogramm gleicht einem /', und daher Indien wir dasselbe biet
gegeben , 68 ist aber in Wirklichkeit ein J. Häufiger bediente sieb
Wynants eines andern Zeichens, das wir unter Nr. 070 dieses Bandes
abgebildet haben.
3433. (7) U/ i'hO'X Zeichen eines unbekannten Sammlers.
./ >V ' /O 3 Es ist auf Kupferstiche geschrieben-
3434. Peter Woinher, herzoglich bayerischer Münzwardein undp -iy \ Kupferstecher, von dem wir bereits zw' 1
_ Zeichen abgebildet haben. Das erste siebt
/'. W. D. H. Waradi. \ man auf dem Bildnisse des Simon Eck)
» iir i\ /•» u/.„„ t I Brustbild in einem von Verzierungen um-
P. W. Ducahs Waraüt. ) gchloggenetl 0va] mit der Qerecltigke«
und Weisheit. Unten das Wappen und zu beiden Seiten dcsscJb |,ndie Initialen P. W. II. 7 Z. 2 L. Br. !! Z. B L.
Die zweite Bezeichnung ist durch „Petrus Weinher Dural'*Bavariae Waradinus" zu erklären, Sie findet sieb auf drei Blättern,welche die; Wappen von Böhmen, Brandenburg und Trier (l:>8i) vor-stellen , gr. fol.
Die dritte Bezeichnung sieht man auf dem Portrait des HerzogsFerdinand von Bayern, Brustbild in reich verzierter Cartouche DJ»allegorischen Figuren und Fruchtgehängen (1573). II. 8 Z. 7 **•Br. 10 Z. 10 L.
3435- Peter Wyon, Medailleur und Stempelschneider, welcherp ^y mit seinem Bruder Thomas in der zweiten Hälfte des 18. Jahr-hunderts in Birmingham arbeitete und sich Ruf erwarb. Siewaren eigentlich von deutscher Herkunft, indem ihr Grossester alsgeschickter Goldschmied mit König Georg I. nach England gekommenwar, aber bald darauf in Westindien starb. Das berühmteste (ilic"dieser Familie ist aber erst William Wyon geworden, geb. 179i>, < ; '"Sohn unseres Peter, der unter den englischen Medailleuren der ereteflDecciiuicu uusers Jahrhunderts entschieden den Vorrang behauptet hat-