u-sau. rieier wouwerman, uenremaie
988 P W. Nr. 3428-3429.
3425. Pieter Wouwerman, Genremaler, geb. zu Haarlem 1° 2< '
gestorben 1683. Er w» rSchüler und Nachahn)"seines Bruders Phil'pP»den er aber nicht erreich 1hat. Seine Zeichnung ««
im Ganzen gut, sein Colorit kräftig, aber seine Pinselführung wenigerfrei und fein. Die Zeichen finden sich auf Gemälden, die ein kundige»Auge nicht leicht mit Philipps Arbeiten verwechseln kann. Ein Ge-mälde im Museum zu Brüssel trägt das erste Monogramm, es stell'eine Keitübung in einem Parke dar.
3426. Pieter Witlioos, Maler und Zeichner von Blumen, Pflanzen,f?\ f^. Insekten &c., ein Sohn des in gleicher Kunst aus-
i,J^\a r,j gezeichneten Mathias Withoos, geb. zu AmersfoortJ JA/ 16ä4 ' ge8tl in Amsterdam 1693 - Seine Zeichnungen-^ • " *• standen bei Liebhabern in grosser Gunst. Auf solchensoll das Monogramm vorkommen.
3427. Prinz Wilhelm von Hessen-Cassel versuchte sich au« 1*fo W Icr'ct 11 f*f a ' s Dilettant in der Aetzkunst. Wir
u y J r 1 'i-' co haben bereits unter dem Namen/V«'»<*oJi Jci^^U^ '73 6, William zwei Blätter beschrieben,<T>« a J- r < P\J[P-C welche der Prinz 1787 in Kopenhagen
U J W üCj \J'M-J- radirt hat. Andere Blätter, Land-
schaften und Köpfe, sind mit den Initialen bezeichnet. Die Jahre s 'zahlen 1757 und 1787 könnten Schwierigkeiten machen, indem einZeitraum von 30 Jahren dazwischen liegt, und zur Annahme führen,dass zwei Prinzen Wilhelm von Hessen-Cassel sich in der Aetzkun 9 'versucht hätten. Wir haben die Blätter nicht gesehen, mithin keinUrtheil. Vielleicht ist das Datum 1787, von dem wir nur durc»Winckler's Catalog wissen, eine falsche Lesung oder ein Druckfehlerfür 1757.
3428. Pierre Woeiriot, Zeichner, Kupferstecher und Form'i _i Schneider, bediente sich gewöhnlich anderer
•f i- Zeichen, welche wir unter Nr. 3417 gegeben
PT/T/T P ~\Xr naDen * Hier handelt es sich um das PortraiWt 7 x. W. d eg Juristen Franciscns Duarenus 1556 (R--V'Nr. 282), welches das vorstehende Monogramm trägt.
Das zweite Zeichen ohne das F findet sich auf dem Portrait derLouise Labbe, der schönen Seilerin von Lyon, 1555 (R.-D. Nr. 289>
3429. Unbekannter Kupferstecher, welcher gegen das Ende
Pp. -r-j/y des 15. Jahrhunderts in Süddeutschland arbeite^W I Vi/ Christ e laubte das Monogramm auf W. Pleyden-w • i =*■ *' wurf in Nürnberg deuten zu können ; wir *' s ^. e .°zwar, dass Pleydenwurf mit M. Wohlgemuth Holzschnitte für dieSchedel'sche Chronik gezeichnet hat, dass er aber auch in K"P' e _gestochen habe, ist nicht erwiesen. Die Zeichnung unseres M 0 " 0 'grammisten weicht bedeutend von der Zeichnung der Pleydenwurf sehe»Holzschnitte ab und dann erlaubt auch nicht die Stellung der Dcid , e "Initialen im Monogramm, an Pleydenwurf zu denken, da es gegen diRegel wäre, den Familiennamen vor den Taufnamen zu stellen.
Unser Monogrammist zählt nicht mehr zu den besseren Meisterndes 15. Jahrhunderts, er ist schwach in der Zeichnung, seine l 8 "?^Figuren haben ungewöhnliche Formen, wenn nichtsdestoweniger <"