984 PV. Nr. 3403-3407.
3403. Pieter van Kijck, Portrait- und Historienmaler von De»''
.__ f—v ^ ein Schüler des Jac. Willemsz und gest. 1028 in
Y* YvZ) seiner Vaterstadt. Das zweite grössere Zeichen fi« 1 *
Vx v\ s ' cn al 'f Gemälden, das erste mit dem Zusatz jM'"*v
' auf einem Kupferstiche nach ihm von J. Math»" 1 '
Es ist das Blatt B. Nr. 190, der verlorene Sohn an der Tafel u»' er
den Dirnen. Das Monogramm steht am Fusso eines Schemels, qu.>°'
3404- Pieter van Sling-elandt, dor berühmte Genrcmaler, vers"*seine Bilder mit diesen Zeichen. Er war ein Scbi |ledes G. Dow und trat in dessen Fussstapfen, " nnfreilich dessen geistvolle Frische und Leichtigkeit *™besitzen. Slingelandt's Bilder sind mit dem pei"' 1 'ston Flciss gemalt, das Detail ist mit der g ros i!l.Genauigkeit der Natur nachgebildet. Er konnte lihter solchen U"^ständen nicht viele Bilder fertig machen und daher werden sie y0Liebhabern mit hohen Preisen bezahlt. Slingelandt, 1040 in Ley dcgeboren, starb 1691.
3405. Paul van Somer, Zeichner und Kupferstecher mit <•"O Qi X\ü\ Nadel, ^ em Grabstichel und in Schwarzkunst, % c j
\Jj f V/V * n Amsterdam 1649. Er ging nach Frankreich "',/^ / *•* später nach London. Man sieht das Zeichen 1) •O/p einem Blatte mit acht nach links marschire»'''^
\f" Kindern und der Aufschrift: La Guerre, das Vi*
gehört einer grösseren Folge an, qu. fol.; 2) auf mehreren &Bfi eseitigen Copicn nach Radirungen des P. Potter und A. van de yil2von welchen einige im Catalog Rigal 399 aufgeführt sind; 3) auf <•Portrait des Admirals Michael de Ruyter, Halbfigur, in der Ferne &Seeschlacht. Tinten: Indien V de weerelt etc. Links im Grunde K»lesbar das dritte Zeichen, wie es im Catalog Sternberg IV. 4328 n 8(/gebildet ist. Stark radirtes Blatt, gr. 8.
3406. Pieter Saenredam oder Zaenredam? Architektur»»!^;__ _, geb. in Assendelft 1!>97, trat 1012 als Lehrling >» jAu'jl^ Schule des Franz Pictersz de Grebber in Haarlem «
^C*^J starb 1660 in letzterer Stadt. Er war ein Künstler ▼grossem Ruf, scheint aber keine grosse Thätigkcit ,faltet zu haben, da Bilder von seiner Hand nicht häufig sind. Brti'fand das Zeichen auf einer schönen architektonischen Zeichnung) flJ ,aber im Zweifel, ob es wirklich dem P. Saenredam angehöre, ■$keine anderen Arbeiten desselben kannte. Auch wir können den **' n ,inicht heben, da wir die fragliche Zeichnung nicht gesehen haben, *' ^schon wir zart und fein ausgeführte Radirungen von Saenrcdam's i ^kennen. Diese tragen das Zeichen nicht, sondern den NomonKünstlers.
3407. Philipp Uffenbach, Maler und Radirer zu Frankfurt; »• ^über den wir bereits gehandelt haben. Man finde .jZeichen, welche wir unter PVS gestellt haben, .^der letzte Buchstabe einem 5 ähnlicher sieht als cB, auf Radirungen im Werke: Romantische " rt Jff.Kunst ton J. J. von Wallhausen, Frankfurt «■.,„tete, fol. Sie sind von Georg Keller nach Unenna
Zeichnungen geätzt.