982 PV. Nr. 3396-3399.
nur die Köpfe sichtbar sind. ■ Er zeigt zwei geworfene Würfel eine™andern links stehenden Manne; ein dritter, vom Rücken gesehe».steht rechts. Unten links das Zeichen. Hundes Blatt. Durchmesser3 Z. B L. ß. Nr. 1.
3396. Pieter van Lint, Historienmaler von Antwerpen, über de"7~\-t r T T) T wir.bereits unt«r Nr. 3393 gehandelt ha* 0 !/"M// I I hat auch mehrere Portraits und historische
1 V l—s; 1 .V". J—/ Gemälde sowie Handzeiehnungen mit diese«Initialen bezeichnet.
3397. Unbekannter Formschneider, welcher für die deuts |,HIP V M Ausgabe des Vegetius von L. Hohonwang th&tig f' r '
• '. Das Werk erlebte mehrere Ausgaben, die beiden erste«
erschienen zu Ulm um 1470 und spater, die dritte in Erfurt '";'Hans Knapp 1511. In dieser Ausgabe findet sieb ein Holzschnitt B»der Figur eines bewaffneten Kriegers, welcher das Zeichen trägt. ( "sich der Holzschnitt schon in den beiden früheren Ausgaben vorflnd et ikönnen wir nicht bestimmen. Ilaslcr hat die Holzschnitte der erst''«Ausgabe ausführlich in seiner Buchdruckergeschichte Ulms beschriebetWieebmann-Kadow in Nauniann's Archiv Jahrg. II. pag. 129 die ver-schiedenen Ausgaben besprochen.
3398- Unbekannter Formsohneider, welcher vielleicht in Erf»'^p \ t arbeitete. In der deutschen Uebersetzung des Vegetina v11 '
v Bücher von der Ritterschaft, fol., trügt ein Holzschnitt « lil *M Zeichen. Diese Uebersetzung erschien Hill bei Hans KnapJin Erfurt. (Vergl. die vorhergehende Nummer.)
3399. Paul Flint, Flynt, Vlindt, Goldschmied und Kupferstech^l) \[ vr von Nürnberg, war um IU92—1Ü94 thätig. DieLebe«'r. V . L\. Verhältnisse dieses geschickten Meisters sind nicht 0 'kannt. Gori, welcher ihn Paolo Flenl nennt, hält ihn für den Erfl ntlfldes Ojnii tnailei, d. h. der Bunzcnmanier. auf welche auch .T- ^ u :*Anspruch machen will. Allein es gibt viel ältere Blätter, welch 8 "''dem Hammer und Bunzon ausgeführt sind. Heinecken, MeV .'/'''j.pag. 494, kennt ihn unter dem Namen „Paul von Nürnberg", wo''«'auch die Initialen P. V. N. deuten. Brulliot II, Nr. 2363 fand PifReiben auf Goldsehmiodsnrboilen, wussto aber den Träger jener .'',"!,staben nicht zu nennen. Indessen können die genannten Initi»'^aucli Paulus Vlindl Noricus bedeuten, da sich der Künstler a"„Vlindt" schrieb.
Wir haben im Neuen allgemeinen Künstler-Lexicon unter /'• l'^Lauf diesen Meister hingewiesen; seit der Redaktion des ersten Ai' 11 ' 1 '^binden wir aber ausführlichen! Notizen über die Werke dieses Meis t( ''_'
1) Visinmq. Enck. Ilirinen. Siben. Vnd. Dreissieh. Stock. ^ rr - 1 „Favhm. Flinten, (iemneht. Vndt. Zv. Wien. Hey. Andre. I»**™.'Gedreckt. Vnd. Ihn. Dieses. Exemplar. Verfertiget. Ao. tö08<
H. 19» mm. I!r. 16d mm. . m
Die schönen Blätter dieses sehr seltenen Werkes sind aufTitel ohne Zeichen.
2) Dieses, buch, mit. M). Stücken, eingetheilet. beeil. /'""'['*.'Flindt. Nurenbergentis. Ao. 1694. Unten an der Kugel, welche <>Adler hält, stehl : b'rideric. Düren/. Noribtrgtnt. exend. .,j
Dieses sehr selten,! Werk enthält 32 Blätter mit dem Titel,auf jedem stehen die Initialen F. V.1S. II. IB3 nun. Br. 144 u),n '