964 P S. Nr. 3301-3306.
3301. Peter Schenk, Zeichner und Kupferstecher zu Amsterdamnp pP gest. 1715, ein fruchtbarer Künstler und Kunsthänd't/JyliJ. ZU gieich. Er arbeitete mit der Nadel und dem Gt»'Stichel, besonders aber in schwarzer Kunst. Seine Werke bestenvorzugsweise in Portraits und genreartigen Zeitblättern. -Auch r"'spekte gingen aus seinem Atelier hervor, doch rührt ein grosser TDderselben nicht von ihm selbst, sondern seinem gleichnamigen Soher. Auf diesen, sowie auf Portraits in schwarzer Kunst stehenBuchstaben PS. Auch ein Schwarzkunstblatt nach E. van Heemskerein beichtender Verbrecher im Gefängniss, t<-ägt das Zeichen.
3302. Philipp Sadeler, Kupferstecher, welcher um l° 3 °jg 9p c x „<, München arbeitete. Man hält ihn für einen Sohn °,* °-J> Po. Aegid sadeler. Er stach Portraits, Heiligenbilder, L a "" tSchäften, ohne zu besonderem Ruf zu gelangen. Die Buchstaben ß nman auf Kupferstichen nach Zeichnungen des Th. Hofmann im ß u ?, flInfernus Damnatorum Carcer et Rogus Elernitatis etc. Mün cl11631. Auch verschiedene Titelkupfer zu anderen Büchern tragsein Zeichen.
3303. Peter Stent, Kupferstichhändler, vielleicht auch KuP^J,'
. Stecher, welcher in London lebte, aber von ö
". i. exc. kunft ein Holländer gewesen seyn soll. Er h ra o
P ? Frriiil I mehrere Platten des W. Hollar an sich, wie *■f. 3. nxcua. j dag portra . t Karh r (PartheyNr U34) und geöj
sein Zeichen darauf. Auch das Portrait des B. Gerbier nach A.Dyck, von P. Pontius gestochen, ist P. S. exc. bezeichnet.
3304. Peter Schubert von Ehrenberg, Maler und Zei«*"^P $ del I um das Jahf 170(, ' über Qessen LebensverhälW' tr. O. aei. keine sicheren Nachrichten vorliegen. Er scn jP S. de E m Augsburg und Regensburg gelebt zu haben
' vielseitig in seiner Kunstbildung gewesen zu ? \ eda wir nicht blos Landschaften, sondern auch historische, allegor' 8 ^Compositionen und Portraits von seiner Hand haben. Eimart, •*• .^Kraus, J. J. de Sandrart, L. Heckenauer stachen nach seinen Zcnungcn, und auf diesen Stichen kommen die Zeichen vor.
3305. Unbekannter Goldschmied. Nach Sternberg's Katalog . {
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n q Nr. 4320 ist eine Folge von sechs Goldschmiedsmustern*• &• diesem Zeichen versehen. Frenzel, der Verfasser des K ataschreibt sie einem niederländischen Künstler vom Ende des 1"- . ßeAnfang des 17. Jahrhunderts zu und bemerkt, dass diese Blätter ^Fortsetzung der italienischen Niello-Arbeiten bilden. Wir kenn« 1nicht aus eigener Anschauung.
3306. Philipp von Stnbenranch, Zeichner und Kupferätzer ]e
/7) /? /n /> / Wi en, geb. 1784 und in Füger s o^ r
tA.7 .'J\, A V H zum Künstler herangebildet, j^. „,
x/. «/ ., tJ-V. P ■ , V U . widmete er sein HaiI pt8tudiu» d ef .
Costümfach und wirkte als Costumier am k. k. Hoftheater. *» $1unglückte 1839 auf der Eisenbahn, v. Stubenrauch hat eine A ^j,Zeichnungen und Radirungen hinterlassen, mehrere der letztere« .Compositionen seines Lehrmeisters Füger. Auf solchen Blätternmen die oben stehenden Buchstaben vor.