Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
948
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948 P P. Nr. 3234-323S.

DI | SWEITZ'. Rechts unten fahren die Constanzer im See: DE VASCOSTENITZ'. Auf Blatt II kommt das Fussvolk in's Gefecht n>»

Reiterei, und Entwaffnete springen in den Rhein: ERMATJQE. EIN

DORF | WART. FON SWABEN | GEWO. VND SWEITZ' | WTDEB-

WO. FERBRAN. Die dritte Platte enthält drei Vorstellungen: den Angriff

auf ein Dorf: HALLAW EIN_DORF | VAN SWEITZ' GEWON; <•<>"

Angriff auf eine Stadt: TINGE. EIN. STAT VAN SWEITZERN I

GEWONE x VND VERBRANT ; die Schlacht bei Dornach : DORNACfl

EIN SLOS | WOMKVNICK x BELACH | VND x SWEITZ' VBEß I

FILENSI x IEMERLICH | ERSLOGEN.

In der unteren Blätterreihe (4—6) ist kein bedeutendes Gofccbmehr abgebildet, und daher fehlen die Inschriften. Ein figurenreicheZug von Reitern nimmt aber den unteren Theil des vierten und oiHälfte des fünften Blattes ein. Auf Blatt IV geht der Zug nach recht 3 »auf Blatt V nach links, und verschwindet hinter einem Felsen. D° ckommt er rechts wieder zum Vorschein, mit Speerträgern an der Spi***"Dieses Fussvolk ist auf dem sechsten Blatte links noch zu kleine« 1Theile sichtbar. Felsen und Bäume bedecken die Voranschreitendc' 1 -In einiger Entfernung spricht die Dame zu Pferd mit dem Fusskncch'^und das Hündchen läuft voran. Ueberdicss sind auf diesen drei B"* 1 "tern noch einige andere Sconcn vorgestellt, um die Räume mit Staflal?auszufüllen. Der Fuhrmann, der Jäger, der Bauer, der Fischer, "fMönch &c. gehen wieder der Arbeit nach. Die romische MajesWerntete in diesem Kriege wenig Lorbeeren, denn sie Bchloss am 22.Sep ■1499 mit den Schweizern Frieden, ohne ihre Absichten erreicht zu habe"'da die Unterstützung von Seite der Fürsten gering war. Der Künstlehob absichtlich die Tapferkeit und die Siege der Schweizer herv° 'so dass er das Bild des Kriegsschauplatzes unmittelbar in der Schwe'boarbeitet haben könnte.

3234. Peter Paul Werner, geschickter Medailleur zu Nürnberg1089—1771, ein sehr fruchtbarer und für ver ^schiedene Höfe beschäftigter Künstler. ^ clD DMedaillen signirte er öfters mit den gegebe" 6Initialen.

3235. Petor Paul Werner, Medailleur von Nürnberg, welche-rtj-fl» 1771 starb, bezeichnete in dieser Weise ein von ■"

±*Wemer. gestochcnca lj)att) von wc i c h cm wir durch Hrn. Bö rD ^Kunde haben. Dieses wahrscheinlich einzige und nirgends erwähnchalcographische Produkt des Künstlers gibt eine Abbildung aFurtcnbach'schen Wappens. Im ersten und vierten Felde des Q udrirten Schildes zeigt sich eine Ente, und im zweiten und <} rltein Bach. Auf dem offenen gekrönten nelmc sieht man zwiscBzwei Büffelhörnern ebenfalls eine Ente. Das Wappen ist in c ,n erVerzierung von Muschclwerk, oben mit einer Krone. Unten i"Mitte steht der Name des Stechers. H. 2 Z. 9 L. Br. 1 Z. U h ' '

Werner scheint sich bei dieser Arbeit lediglich des Stichels o*dient zu haben, welchen er aber hie und da nicht mit der erfor"liehen Sicherheit führte. Es gebricht an der nöthigen Haltung-

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