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892 PH. Nr. 2986-2988.
Meister hervor. Das Frankenthaler Porzellan hat zum Zeichen denpfälzischen Löwen, und das Monogramm TC mit der Krone. Die* 8Arbeiten in harter Müsse sind dem älteren P. Hanong euauscbreibeD.Seine Söhne Paul und Joseph Hanong lieferten Gefässc in Falence,welche gewöhnlich mit Blumen in Roth, Rosa und Grün verziert sind.Sold ist selten angewendet. Das obige Zeichen bezieht sich auf P a "'Hanong jun.
2986. Unbekannter Bildschnitzer, welcher in der ersten Hälfte
Hdes 17. Jahrhunderts gelebt zu haben scheint. In der k. Kunst-kammer zu Berlin ist ein 4'/, Z. hohes und 2 1 /, Z. breites Reliefmit einem Eremiten, der einen langen knotigen Stall in der Hand na.- 1Im Hintergründe zeigt sich ein Kirchlein. Kugler findet das Gap 2 'nicht übel gedacht, aber von oberflächlicher, nicht einmal verhältniss-richtiger Behandlung. Unterwärts befindet sich das erhaben gearbeiteteMonogramm, welches eine neuere Aufschrift auf der Rückseite mit denWorten erklärt: Pfeifhofen fecit. Dieser Pfeifhofcn ist ganz unbe-kannt, wenn je die Erklärung richtig ist.
2987. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälftedes 1(5. Jahrhunderts thätig war. Er copirte das Blatt vonA. Dürer, welches den hl. Georg darstellt, B. Nr. .'»3. l ,ßr
KiDe Heilige steht in voller Rüstung mit der Fahne in der rechtenHand, und zu seinen Füssen liegt der Drache auf dem Rücken. I" 1Grunde sieht man das Meer mit einigen Inseln. Links unten ist dasZeichen in einem Täfelchen. II. 4 Z. i L. Br. 2 Z. 7 L.
2988. Unbekannter Kupferstecher ; welcher in der zweiten Hälft 0s~r~) 7 des 16. Jahrhunderts thätig war. Man findet vier alle'
^jT1,TJ. gorische Blätter mit diesem Zeichen, welches weder aufPeter Feddes von Harlingen, noch auf Peter de Hooghe gedeutet wer-den kann, da der Monogrammist einer ganz anderen Schule angehört.Die Blätter sind mit dem Schriftrand 7 Z. 9 L. hoch, und 8 Z.10 L. breit.
1) Die Pflanzung des Baumes der Kirche durch den Papst, unterBeihülfe eines Bischofs und eines Mönches. Links steht eine Fraumit dem Spaten, und rechts begiesst eine andere den Baum mit Münzenans dem Sacke. Unten rechts und links sind je zwei lateinische, tiefetje vier holländische Verse, wie auf allen Blättern. Links unten 0*'zweite Zeichen. Plantat Simplicilas, Lucrum rigat, ut fovet illati*Ambitione gravi vana Superstilio —
2) Der Baum ist gross und trägt Früchte: Glocke, Rosenkran«!Weihkessel, Cardinalshut, Rauchfass, Mönchskutte &c. Rechts empfang^der Papst eine Krone, und links ertheilt der Bischof einem Man"'für Geld das Abendmahl. Unten links gegen die Mitte das Zeichen.Cernis ut haec arbor foedos perdila fruetus \ Queis meritum Christ 0 *seeptraque Papa demit — —.
V) Derselbe Baum mit etwas veränderten Früchten wird von z* elReformatoren umgehauen, der Papst and der Mönch stützen ihn " l '° lmit langen Ofcngabeln. Links unten gegen die Mitte das Zeichen.Missa hie mussat iners, manca est, cudet ieta securi \ Sacra Pap"Arbos aurea fruetifera —
4) Der Kampf des Papstes, des üischols und des Mönches gegendie rechts andringenden Reformatoren, Her Baum neigt sich nagebrochen nach links in den Plattenrand. Links unten das Zeichen-Arbor Caesa jacet furibundus Papa ministros \ In pulil, ut WfW»»quod tulit illa, vomant — —.