Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
880
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880 P F. Nr. 2952-2955.

2952. Franz Graf von Pocci, der k. bayerische Oberst-Kämmerer,^7 (J^ Dichter und Künstler, ist unter F P II. Nr. 2336 cinge-

Cy , 7 führt, und wir verweisen auf jenen Artikel. Die obige' 1

1 / • Buchstaben findet man auf einem Münchner Bilderbogen i nHolzschnitt, welcher die Sage vom Blaubart behandelt. Nr. 95.

2953. Peter Firens, Kupferstecher und Kunsthändler, verlebten jr, seine frühere Zeit in Holland und nahm da ver-

Jr. Jr. exeudit. schiedeue Blätter nach äiteren Meistern in Verlag'

P Vir pv Wir nennen die sieben Werke der Barmherzigkeit

r. xu. ix. nach Marün de Vos . p Firens excud ) et ücbe

alte Madonnenbilder von altitalienischen Meistern : Peter Firens exeudidie Anbetung der Hirten von Otto Venius : P. Firens excud. , d' ehl. Jungfrau als Kind bei St. Anna von Rubens: Firens excud. u. s. *•Den Namen des Stechers haben diese Blätter nicht, doch scheinen sievon Firens nicht gestochen zu seyn. Später finden wir ihn in Par' 9 'Hier hatte er 1619 die schönen Goldschmiedsornamente von Jacque 9Hurtu in Verlag. Wir haben unter den Initialen /. H. III. Nr. 252"dieselben beschrieben, und auch auf obige Bezeichnung aufmerksamgemacht. In Paris stach der Künstler auch mehrere Blätter, worunteidas Bildniss des Königs Heinrich IV., das zwar sehr nett behandelt, aberohne Charakter ist. Eine Vorstellung der Zeitgeschichte hat den Titel;Le Roy guirissanl des icrouelles. Es ist kalt und monoton, *• [ .nur für französische Sammler von Werth. Auf andere Verlagsartike'gehen wir nicht ein. Basan lässt den P. Firens 1601 geboren werde' 1 !ist aber im Irrthum, da schon Blätter von 1606 vorkommen. Er & r 'beitete damals für folgendes Werk: St/lvae sacrae, monumenta sanc-tioris philosophiae quam severa ai;nnhoretarum diseiplina vM aereligio doeuit. A. Paris chez Jean Ledere. Auf dem Titelblattsteht: Petrus Firens fecit, auf den meisten anderen Stichen : J. LecU rCexcud. kl. fol.

2954. Paolo Farinati, Maler und Kupferstecher, ist oben untern _ . . x P a F a eingeführt, und wir gehen daheV. ran. 1. I nur kurz auf ein paar Blätter ein. Oraz 10P. farines inuentor | Farinati stach nach ihm ein Blatt mit der h ■

' ' Jungfrau, welche das Kind auf dem Scboo 6 "

hält, während diesem der kleine Johannes eine Frucht reicht. >®zweiten Drucke steht unten P. Pari. /., im ersten P. F. I. H. 9 l ",

2 L. Br. 8 Z. 2 L. Die zweite verstümmelte Inschrift steht » uleinem Blatte von W. Kilian mit der Kreuzabnehmung, kl fol.

2955. Pieter Franz de Noter, Maler und Bildhauer, geb. f ü(T^rr'-s ks^ Maclhem 1779, gest. zu Gent 1842, war Schüler)-!ct. O.JY . des Bildhauers J. F. van Gerl in Mecheln un°Q OT 1 ^ 'K/~* übte selbst mehrere Jahre die Bildhauerkunst-J. 7 . C t/Y. Er malte aber auch Marinen, WinterlandschahWund architektonische Ansichten, und erwarb sich mit diesen Bude''grossen Beifall. Bei verschiedenen Ausstellungen wurden ihm Ehrenpreise zu Theil. Auf Gemälden und Zeichnungen kommen die kur-siven vor. Im Jahre 1831 erschien eine Folge von Landschaften untedem Titel: Recueü de Gravures ä Veauforte , dont plusieurs ifapfHobbema, par P. F. de Notre. Gand 1031. Diese Folge i> est . e "fin 33 Blättern mit Landschaften, Pferdestücken , Figuren etc. A ,etlichen kommen die Anfangsbuchstaben des Namens vor. qu. 4, 8u Bqu. 8. Dieses Werk ist selten.