854 PB. Nr. 2833-2837.
Anhöhe einen Reiter, und rechts öffnet sich die Aussicht in eineLandschaft mit einer Raine. Die Initialen stehen (etwas kleiner)unten in der Mitte an einem Steine. IT. 3 Z. 2 L. Br. 4 Z.
Für den Verfertiger dieses Blattes haben wir keinen Namen. Dasmilitärische Costüm deutet auf die Zeit dos dreissigjährigen Krieges.
2833. Peter Bökel, Maler aus Antwerpen, kam 1503 nach_ Schwerin, und wurde da bei der Ausschmückung dcä
P v^ -B Schlossbaues beschäftigt. Er malte auch Bildnisse mecklen-1J '. 1& burgischer Herzoge, noch 1882 für den Herzog lllricbin Wismar. Wiechmann-Kadow (Die mecklenburgischenFormschneider S. 9) gibt Nachricht über diesen Meister, und bemerkt,dass er mit dem Monogrammisten Dil. Nr. 2589 nicht Eine Personseyn kann, da dieser Anonymus schon vor 1520 In Mecklenburg war.Von P. Bökel ist aber wahrscheinlich der Titelholzschnitt zur mecklen-burgischen Schäferordnung von I.'i78 gezeichnet, kl. 4. Er stellt einenSchäfer dar, der neben seiner Ilcerdc den Dudelsack bläst. Manwollte früher dieses Blatt dem erwähnten Monogrammistcn B I z u 'schreiben, und diesen überhaupt P. Bökel nennen, was der Zeit nach(1519 und 1582) nicht angeht. Die beigefügten Buchstaben B I be-ziehen sich aber auf den alten Formschneider, und wir haben unterdem Monogramme Blätter erwähnt. Die Schäfcrordnung hat JakobLucius Transilvanus In Rostock gedruckt, und von ihm wird auch derTitelholzschnitt herrühren.
2834. Peter Binoit malte Blumen und Früchte, sowie andere
leblose Gegenstände, welche sich durch Fielt*J?. 3- / iv!5~ un( ^ Naturtreue auszeichnen. In der Gallerie z u
/7~\ n\ , Darmstadt ist ein Blumenstock auf Kupfer mit
I l) ■ /lfi')/t d em Namen und der Jahrzahl 1629. Ein anderesoL/;L/ ^' IVJ - n Gemälde derselben Sammlung ist P.B.FE, be-zeichnet. In der Gallerie zu Schlcisshcim ist ein Gemälde mit Blumenund Früchten auf Holz, PB. Iß IS. Ein Bild mit Blumen und Vögel«ist P.B. 1021 bezeichnet.
Binoit soll in Cöln gelebt haben.
2835. Pierre Brebiette, Maler und Radircr, ist oben unter den0 (7) Initialen in Antiqua Nr. 2820 bereits eingeführt, und wir» <JD verweisen auf jenen Artikel. Die Cursiven findet man aul
einem seltenen Blatte, welches eine bei ihren Jungen unter dem Wein-stock sitzende Satyrin vorstellt. Links stehen die Cursiven, und imRande liest man: Del arcadio monte di partenia io son palrond-Links im zweiten Drucke : P. Brebielle in. fecil. H. 4 Z. 3 L-Br. 6 Z.
2836. Pierre Biard, Architekt, Bildhauer und Maler, der Sohn^-v r> ~ eines gleichnamigen Künstlers, wurde gegen Ende ''esf^'Ssf" *6- Jahrhunderts in Paris geboren. Er radirte mehrere
J •/ Blätter, deren Hobnrt-Dumesnil V. p. 98 beschreibt, undwelche früher immer dem älteren P. Biard zugeschrieben wurden. E' DBlatt mit den Cursiven stellt einen Satyr vor, welcher die unter einemBaume sitzende Nymphe belauscht. Rechts unten sind die Buchstabenleicht geritzt. H. 3 Z. 4 L. Br. 4 Z. 7 L.
2837. P. Bonttats, Kupferstecher in Antwerpen um 1098, scheindurch diese Buchstaben seinen Namen angedeutet zu haben-Es lebten damals zwei Künstler Namens Philibert Bouttats,
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