Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
838
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838 P. Nr. 2761-2766.

2761. Michael Plonski, Maler und Radirer, ist unter dem Mo-(7\ nogramm JHP Nr. 20fii eingeführt, und wir verweis»"L-f/jQQ auf jenen Artikel. Er radirte eine bedeutende AnzaD'

-* J '/ Jj von Blättern, welche mit dem Namen oder Monogrammbezeichnet sind. Auch Pf. 1799 steht auf etlichen Blättern.

2762. Chev. Ennemond Alexandre Petitot, Zeichner und Archi-y-v tekt, stand von 1760 an in Diensten des Herzogs von Parma»,/3q kehrte aber 1776 nach Paris zurück, wo er um 1803 Star»'

i_/. Jn,. p e titot fertigte viele Zeichnungen für Decorateure und Ci**"leure. Eine Folge von 20 Blättern mit Vasen hat Benignus Bossi > nKupfer radirt. Suite des rases sirie du cabinel de Monsieur o*Tillot Marquis de Feriino —. et gravie ä Peauforte d'apris l eldessins originaux de Mr. le Chevalier Ennemond Alexandre " e 'litot — per Benigno Bossi etc., 4. Auf Blättern dieses Werkes komm'der Buchstabe P vor.

2763. Jacohus Paralinns oder Parolinns, Maler, war um 16»"(?) fP) bis 1720 in Venedig thätig. Er malte religiöse Darstcl-

J/, J. in/, lungen, deren von A. Bulzoni gestochen wurden. I)ai' Brindet man auch kleine, geistreich radirte Blätter mit P. Dieser Buch'Stabe erklärt sich aus einer Radirung mit der lüeschneidung Christi»auf welcher der Name Paralinns vorkommt, 8.

1) Die Tochter des Pharao vor dem kleinen Moses am Ufer desNil. Links unten P., 8.

2) Moses von Israeliten umgeben schlägt Wasser aus dem Felsen-Rechts unten P., 8.

3) Ein Bacchanal in Form eines Fächers. Der junge Bacchus rei-tet auf einem Bock. Rechts unten P., qu. 8.

2764. Joseph Parrocel, Maler und Radirer, ist unter JP- I"'CD. ,/g, No. 234 und 270 eingeführt, und wir haben an ersteref

U. in. .jr . stelle auch über das Werk gehandelt, in welchem ra-dirte Blätter dieses Meisters vorkommen, nämlich in: MysUres de '*nie de Nre. Seigneur Jesus Christ, R. D. Nr. 16-40. Ein Blatt mitder obigen Bezeichnung stellt den Besuch der hl. Jungfrau bei El> sa 'beth vor. II. ä Z. 2 L. Br. 6 Z. 10 L.

2765. Piaud, Pauquet, Perville und Octave Peng-uilly, Forn»-(T) (F) 0 Schneider in Paris, trugen zur Illustration verschied"'

J.,J.,J jx,. ner Werke bei. Vor allen findet man Blätter in: l*'Francais peints par eux-mSmes. Paris 1046. Piaud und PenguWbedienten sich des ersten Buchstabens, letzterer auch eines /'. in A' 1 "tiqua. Perville fügte dem Cursivcn sc. bei, und bediente sich auc nder Abbreviatur PERV. Paiiquet schnitt den zweiten Buchstaben a»'»wechselte aber auch in etwas mit der Form.

2766. Pithousen. und jun., Schmelzmaler, arbeiteten in der s" 8 . 1 'ten Hälfte des 18. Jahrhunderts für die Manufaktur '»Scvres. Der ältere malte Portraite und historische P*'"Stellungen, der jüngere Figuren, Blumen und Ornament •Sie zierten eine bedeutende Anzahl von Vasen, Tcl' crund andern Gefässen.