Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
836
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836 P. Nr. 2749-2754.

2749. Johann Georg Penzel, Maler und Kupferstecher, geb. z°p e Nürnberg 1764, gest. zu Leipzig 1809, hinterliess eine grosse

/ * Anzahl von Blättern, welche in Romanen und Almanachenvorkommen. Auf solchen nach Chodowiecki ist der Buchstabe 1beigefügt.

2750. Giovanni Domenico Picohianti, Zeichner und Kupftfp Stecher, geb. zu Florenz 1670, arbeitete für das florentinische

Galleriewerk, und fügte auf etlichen Blättern den Buchstaben 1bei. Er zeichnete auch /. D. P.

2751. Bartolomeo Poli, Kupferstecher, war um 1738 in Romp thätig. In Davila's Werk: De hello civili Gallico —. Romae

173Q, sind Vignetten von ihm.

2752. Stempelschneider und Münzmeister, welche auf Gepräge 11p P zeichneten.» Der Initial kann aber auch Fürsten andeuten,

" doch tritt er in dieser Bedeutung auffallender hervor. AuenLänder und Städte und Münzstätten sind durch P bezeichnet, wie ausdem Werke von Schlickeyscn zu ersehen ist. Wir nennen hier nurKünstler und Beamte, weil letztere für Künstler genommen werdenkönnten.

Jakob Peutinger, Münzmeister in Augsburg 1420—1429. B rfügte dem P auch einen Punkt bei.

Domenico Poggini, Slempclschneider in Florenz 1560—1570.

Von Poggini ist wohl die Medaille mit dem Bildnisse des Cardinal 9Carl von Lothringen. Die Umschrift enthält seinen Namen mit derJahrzahl 1555. Der Buchstabe P steht am Abschnitt des Armes.

Pfeiffer, Münzmeister zu Brenz in Würtembcrg 1622 und 1623-

Peter Pfeifer, Münzmeister in Baden 1623—1630. Er zeichneteauch P. P.

Pertinet, Münzmoistcr in Chamboy 1640.

Peter Paul Peckstein, Münzmeistcr in Erbach 1675.

Pieler, Stempelschneider, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahr-hunderts in Dresden thätig. Von ihm ist wahrscheinlich die P. B B 'zeichnete Medaille mit dem Bildnisse des Malers Joachim von Sandrart-

Carl Christoph Pribus, Münzmeistcr in Dresden 1764—1787.

Bernhard Perger, Stempelschneidcr in Neapel 1769—1798.

Lnca Podesta, Münzdirektor in Genua 1824—1830. Neben dem rist ein Anker, und auch ein Adlerskopf. Er fügte letzteren als Münz-direktor in Turin von 1830 an bei.

Andrea Podesta, Münzdirektor in Genua seit 1830. Er füg tcneben dem P. einen Anker bei.

2753. Anton Steevens, genannt Palamedes, Bildniss- und Gcnrc-

P maier, trat 1636 in die St. Lukas-Gilde zu Delft, und komn»1673 das letzte Mal als Vorsteher vor. Im Jahre 1680 soller gestorben seyn. A. Palamedes malte Volksscenen, un(1besonders militärische Vorfälle. Die Soldatenbilder fanden grossenBeilall, obwohl sie von geringerem Wcrthe sind, als jene von J a °le Duc. Auf einigen Gemälden kommen die gegebenen Buchstaben vor.

2754. Wilhelm Pfnor, herzoglich hessischer Ilofkammor-SckreW^

7t) 6fc> befasste sich viele Jahre mit der Formschneidekunst, un

U. , J. kam dabei auf die Erfindung von Polytypen, welche er

1825 durch das erste Heft eines Werkes bekannt machte. In diesem

sind Vignetten von Pfnor, deren einige mit den gegebenen Buchstaben