Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
834
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834 P. Nr. 2736-2743.

neben dem Baumstamm auf dem Boden im Gespräche mit einem Weibe.Rechts oben steht im Originale: COR. MET. 1539. H. 2 Z. 4 L-Br. 3 Z. 5 L.

2736. Paul Creuzberger, Formschneider in Nürnberg, kommt■ bereits zu wiederholten Malen vor. Hier handelt es sich un>

p einen Holzschnitt in der Dilherr'schcn Bibel, welche 1(570 beiCh. Endter in zweiter Auflage erschien.

2737. Unbekannter Radirer, welcher gegen Ende des 16. Jahr-p hunderts in Italien thätig war. Man findet ein fest und geist-

reich radirtes Blatt, welches den hl. Hieronymus in der Wüstevorstellt. Er richtet das mit einem Nimbus umgebene Haupt aufwarte)und legt die Hand mit dem Steine auf das Buch, welches rechts nebendem Crucifix liegt. Links unten steht P., rechts: An. Caracci f e ;H. 9 Z. 6 L. Br. 6 Z. 11 L. Dieses Blatt ist nicht von A. Carracciradirt, sondern wahrscheinlich von dem Meister P.

2738. Paolo und Primaticcio bedeutet der Buchstabe P aufp Kupferstichen. Er kommt auf etlichen Blättern nach Paul Veronese

' vor. Auch nach Zeichnungen von Francesco Primaticcio wurdegestochen. Man kennt sie an der Manier, welche in der Schule vonFontainebleau herrschend war.

2739. Egbert van der Poel, Genre- und Landschaftsmaler, ist

Pp j 7 unter den Cursiven evP II. Nr. 1803 eingeführt, und• i • ** e " wir verweisen auf jenen Artikel. In der Bnnmgärtn cr 'sehen Sammlung in Leipzig war bis 1856 ein Gemälde, welches ein«Feuersbrunst in einem Dorfe vorstellt, und P. bezeichnet ist. Brüll' 0 'II. Nr. 2193 sah getuschte Zeichnungen mit Landschaften und Marinenin der Weise des Jan van Goyen. Auf diesen Zeichnungen steht P- ^'Brulliot konnte die Buchstaben nicht deuten, die Zeichnungen werdenaber wohl von E. van der Poel herrühren.

2740. Giovanni Piazetta, Maler und Radirer, geb. zu Venedigp r 1682, gest. 1754, erscheint hier mit einem radirten Blatte*■' I mit dem Brustbilde eines bärtigen Alten, wie er sich n"|

beiden Händen auflehnt. Rechts oben P. f, 12. Dieses Blatt istnicht von Piazetta radirt, sondern von B. Weiss ihm unterschoben.Es mag eine Zeichnung von Piazetta zu Grunde liegen.

2741. Paul Pag-ani, Kunsthändler, verlegte die radirten Blätter

PK" DU- des Malers Giuseppe Diamantini in Mailand.

• UX., r - r ' ex * Auf solchen Blättern steht P. Ex., und aucBP. P. ex.

2742. Unbekannter Maler, welcher um die Mitte des 18. Ja nr 'p n.- hunderts in Paris gelebt zu haben scheint. In der Europ ef. t%nx. ülustre, Paris 17!55, sind Bildnisse nach ihm gestochc"'

er kann aber nur ältere Portraite zum Stiche in Farben copirt habe"'wie jenes des Maximilian de Bethune, Duc de Sulli, gestochen vonGaillard, 4. Dieses Bildniss kommt auch in der Histoire d'Angleterrpar Hume, Paris 1783, vor. Gaillard stach auch das Bildniss desPapstes Benedikt XIII. Der Buchstabe P bezieht sich wahrscheinlichauf Franjois Puget.

2743. J. Perelle bezeichnete auf solche Weise fünf radirte La nd 'q- g. Schäften in runder Form, auf dem Blatte Nr. 3 steht abe»IL, a I P, und die Adresse: A Paris chez IV. poilly Rue St. Jacq^'

a la belle Image. Durchmesser 4 Z. 6 L. bis 4 Z. 7 L.