OP. Nr. 2669. 8H
'Uckkommen. Bartsch XIII. p. 20S konnte diese Initialen noch nicht"«Uten, und auch W. Y. Ottley, Inquiry etc. II. p. 568 zählt den Tra-8 e r derselben zu den unbekannten italienischen Meistern. Zani, Enc,Met. XV. 1 p. 333, ist der erste, welcher die gegebenen Buchstabenypus Percnrini De Cesena liest, mit dem Ortsnamen hat es aber'mmer noch Bedenken, indem er sich nicht aus einem historischen Do-kumente, sondern nur aus der Abbreviatur C E> ergab. Zani fand einExemplar des Blattes mit der Auferstehung Christi, welches unter deru «torcn Einlassungslinie folgende Inschrift: DE - OPVS - PEREGRIM*• CE>. Die ungewöhnliche Stellung des ersten Wortes, und die tiefere^ a ge der mittleren WoYte brachte den Abate Zani auf die Vcrmuthung," as a sich ein erster Abdruck finden müsse, auf welchem im Rande?°r die Schrift OPVS PEREGRINI stehen dürfte, was sich aber bis-her nicht bestätigt hat. Das Exemplar, welches Mr. Hurst 1824 beide r Auktion des M. M. Sykes um 21 £. erwarb, und noch einige un-vollendete Stellen zeigt, hat bereits die volle Schrift, wie jenes im Ca-"net zu Paris, in welchem der Hintergrund durch Kreuzstriche ganzD °deckt ist, so dass er schwarz erscheint. W. Y. Ottley, Collection»-1 Fac-similes of scarce and curious prints —. London 1ß2(i,gibt eine Copic des Blattei aus dem Cabinet Sykes. Von Mr. Hursterhielt es Th. Wilson, und es ist im Calalogue of an Amateur (Wil-l°"J p. 17 beschrieben. Aus dem Cabinet Wilson erwarb Ottley das
Blatt.
und jetzt ist es nebst der Copie im hrittischen Museum
Duchesne, Essai sur les nielles No. 122, hielt an dem Namen,* e 'chen Zani schöpfte, fest, und daher hat nun Pcregrini da Cesena
»s Bürgerrecht. Cicognara, Memorie spettanti alla storia della cal-/"jrufia — p. SO, bezweifelt aber, ob der Künstler aus Cesena stamme,
a die Abbreviatur in der lateinischen Inschrift CAE' m sein müsste.
■cognara vindicirt den Pcregrini der Schule des Francia in Bologna,
'."' suchte den Geburtsort desselben in der Nähe der genannten Stadt,^iilich in Cento, und liest daher CEISTENSIS. Die venetianischen^'"Hitstellcr weisen diese Hypothese zurück, und stellen dafür oinejHHJh. gewagtere auf. Sie deuten nämlich die Abbreviatur CEß, auf daslil ^ e * zw i scnon Ecltri und Bellnno, und man nimmt auch gewöhn-st a ".' ( ' ass l'crogriui aus dem Feltrin stamme. Das Wort CE\ ist
De r sicher Abbreviatur, und $ der letzto Buchstabe des Patronimium.
e * oder Cesio ist daher kaum zu vermuthen, und weder Cesena noch
en lo historisch zu begründen,j. Ebenso verhält es sich mit dem Taufnamen des Künstlers. Derp ft me Pcregrini steht fest, und darauf bezieht sich auch der Buchstabet, ai <f Blättern. Es kommen aber auch solche mit Arabesken und den""cnstabon SC und SCOF vor. Duchesne schöpft aus S den Tauf-Q m ° n Stephanus, und liest Skphanus Caesenas und S. CaesenasvP 1lx Fecit. Ein Stefano Pcregrini ist aber noch lange nicht erwiesen.
Cr dem Buchstaben /' kommen wir wieder darauf zurück.q Die Blätter dieses Meisters erinnern in der Zeichnung und in ders J?P° s ition so sehr au Francia, dass man ihn zu den Schülern des-'l ( . H '" zählen muss. Dann fällt aber seine Thütigkoit zu Anfang deslieh tr crts# Kr ' ,flt iHul ' zwoi Wellen (lcs francia copirt, näm-
0 "jHercules mit der Hydra D. Nr. 247, und Orpheus mit den Thierenflj" p*■ 288. Bartsch verzeiebnet nur neun Blätter, und scheint sieSol c v 0pien "«ch niellirten Platten, nicht für unmittelbare Abdrücke vonFall ■ Z " ' lalten - Duchesne nimmt sie für Niellen, was nicht dervon !**' '.' :1, ' ,io Schrift verkehrt seyn müsstp. Sie. geht aber immerflau r ''"k 011 zur rechten Hand, und müsste daher in der niellirtenue verkehrt seyn, was nicht denkbar ist. Auf dem oben erwähnten