Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
803
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OIIK — OL Nr. 2628-2G31. 803

2628. Otto Heinrich Knorre, Münzmoister in Schwerin 17!il bis

0 • J-J ■ K 1786, gleichzeitig und bis 1700 in Stralsund, dann 1761

' bis 180:; in Hamburg, fügte auf Stempeln die Initialen bei.

öÖ29. Unbekannter Kupferstecher, welcher nach Heinecken zu

" H n P Anfang des 10. Jahrhunderts gelobt haben soll. Dor^ genannte Schriftsteller nennt dieses Blatt, welches die

Mysterien der hl. Messe, auf der einen Seite den Taufer Johannes,au f der andern den hl. Andreas vorstellt. II. ;{ Z. (iL. Hr. 2 Z. 8 L.

. Dieses Blatt haben wir nicht vorgefunden, wie es auch Passavantn 'dit kennt.

2630. Hans Ostendorfer der Alte, Hofmaler des Herzogs Al-bert IV. von Bayern, ist schon unter demMonogramm HO III. Nr. 1304 eingeführt,lan glaubt, ihm auch das gegebeneii zuschreiben zu müssen. Man findet.^^ -^ v.o ..,.. dem Stammbaum der l'falzgrafen Ottol'einrich und Philipp, ehedem im k. Handzeichnungs-Cabinet zu München,■M'-t im bayerischen National-Museum daselbst. Dieser prachtvoll inWasserfarben gemalte Stammbaum .stellt in Koihen die Figuren der Iler-Jpgeund Pfalzgrafen mit ihren Wappen dar. Otto Heinrich wurde 1802,,.'"'i|>l) 1803 geboren, und im letzten Jahre wurde der Stammbaum ango-0rt 'gt. Hans Ostendorfer war Hof-Miniaturmaler des Herzogs Albert IV.,Und er wird daher 1503 den Stammbaum gemalt haben.

&031. Johannes Oporinus, Buchdrucker in Basel, soll durchz3&. dieses Zeichen seinen Namen angedeutet haben. Man findet es*üü) auf dem ersten Holzschnitte der Anatomie von A. Vesalius, wel-cher eine anatomische Vorlesung, und auf der Rückseite das Bild*iiss Vesalius vorstellt. Die Zeichnungen zu den anatomischen Tafeln

0rt jgto Johann Stephan von Calcar, und über die Ausgaben der Ana-jjmie haben wir unter dem Monogramm IK HI. No. 2(574 gehandelt.»■* Monogramm des Johann von Calcar kommt auf anatomischenp'chnungen vor, andVesal selbst bestätigt, dass er sich eines Malers

"bann Stephan zum Zeichnen bedient habe. Diess geschah vor 1888,

e nn in diesem Jahre erschienen die sechs ersten anatomischen Tafeln'"Venedig im Verlage des D. Bernardus, gr. fol. Dieses Werk ist•tussp, rxt 8c .it el |. lieber die Ausgaben des J. Oporinus von 1843 und

:,;, .i haben wir im Artikel des Johannes Stephan von Calcar III 2074»«handelt, und gesehen, dass in der Ausgabe von lülj'.t das grosse Titel-J*tt mit der anatomischen Vorlesung bereits Copie ist. Der Holz-

1 '''"'itt mit der anatomischen Vorlesung kam erst in Basel dazu, und dasBen angebrachte Monogramm nimmt nicht die Stelle ein, welche sich

8 c Wblmlich ein Verleger als Adresse wählt. Das Monogramm deutetQ ,Cr bereits Paul Behaim zu Anfang des 17. Jahrhundert« auf JohannPcrin-is, und er fand es auf Holzschnitten vor. Freiherr von Aufsess»vi V(l " einer allegorischen Darstellung des türkischen (JebermUthsJjU der gegen die Türken gefallenen Helden in dem Werke vonj/-"'0t. Wenn die Zeichnung ein Moiiograinmisl, Ol gefertigt hn.l. so[]•"') m an kaum an den Buchdrucker J. Oporinus denken. Und auchni'ii, ''""""" zm " Holzschnitte mit der anatomischen Vorlesung kannRaf 7 011 ''^ KUU,CS von Calcar seyn. Es kommen darin Figuren nachhgn "'"' ;llu ' orcn Meistern vor, was nicht für den berühmten Jo-Siicl' 08 V °" < - ;a ' car spricht. Wir müssen also den Zeichner in BaselFbibt' "'"' zwar '" Familie des Oporinus. Er heisst, mit seinem

«enuameu Herbst, und war der Sohn des Malers Herbst, wel-

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