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2616. Friedrich Overbock, Historienmaler, geb. zu Lübeck denTp 8. Juli 1789, erfreut sich seit vielen Jahren
/T\ /-t "P jt, eines europäischen Rufe», indem er der Ilaupt-
\_J (7) (T) (F) meister der religiöses Schule ist, Kr steht mit/ 9 1< l&wi /XW ^' v ' Cornelius :l "f gleicher Höhe, wenn auch
, nicht auf derselben Kunsthasis, beide Meister
haben aber zu gleicher Zeit ihre Namen in das Buch der Unsterblich-keit eingezeichnet. Ovcrbeck ist in seiner Richtung als Zeichnet undJJaler eminent, während Cornelius in gezeichneten Bildern zwar den'eilankcii beherrscht, aber jene Technik der Malerei entbehrt, welcheJOSer Altmeister mit liebevoller Sorgfalt übt. Er gebort seit IKK)jj 0, n an, ist aber immer der grosse deutsche Maler geblieben. SeineRichtung ist in Italien nimmer einheimisch geworden, und auch inDeutschland weiden seine Jünger immer seltener. Seine gleichgesinnten«rennde und Anhänger sind fast alle zu Grabe gegangen, er aber stehtNoch rüstig als Schöpfer zahlreicher Werke in seiner ewigen Roma,"^r haben ihm schon im Künstlcr-Lcxicon einen ausführlichen ArtikelBeliefert, und müssen uns daher hier kürzer fassen.. . Ovcrbeck fügte das Monogramm auf Gemälden und Zeichnungen-* 1 - l'as erste Zeichen wiederholt sieh mit wechselnder Jahrzahl auf"Mnalden, Cartons und Zeichnungen. Zuweilen ist aber das Mono-sfamm auch schiel' gestellt, schon auf früheren Werken des Meisters."'t der Jahrzahl 1818 mit zwei Palmzweigen darüber linden wir esa "t einer grossen Lithographie, welche Christus im Hause der Marthaund Maria vorstellt. Diese Darstellung hat Oeri auf Stein gezeichnet.**"> anderes Blatt dieses Meisters mit Joseph von seinen Brüderny ; '' i; iult, nach dem Carton zum Frosco in der Villa Bartboldi, hatvi}? Monogramm mit der Jahrzahl 1N2(>. Auch auf Lithographien von"^'ntorhalter u. A. kommt das Zeichen vor. Die nach Ovcrbeck ge-rochenen und lithographirten Blätter sind sehr zahlreich, und esJoinnit auf solchen das Monogramm grösser oder kleiner vor. AlsJJ. ar ianten sind die Zeichen mit Ausnahme des ersten zu betrachten.^'° Wiederholen sich auf den 40 Darstellungen aus den Evangelien,Reiche nach den Zeichnungen des luhrn. A. v. Lotzbeck auf Weyhern' 0n verschiedenen Künstlern gestochen wurden. Nebst Text. Düsscl-C1 °rf, A. W. Sehnigen 1847—1888, qu. fol. In demselben Verlage'Wchien 1860 auch die erste Serie von 20 Blättern in Farbendruck,**lche das Leben II. II. Jesu Christi zum Gegenstande haben. Auche'ne Folge der zwölf Apostel ist vorhanden : XII. Sanctorum Aposlo-orttm Efßgies delineatae a F. (herberk, aeri incisae a B. Bertoccini.;'\".' ae IH'M), fol. Die kleine Ausgabe, von F. Keller gestochen,Behört dem Verein zur Verbreitung religiöser Bilder iu Düsseldorf, S.
icsor Verein publicirte auch verschiedene andere Bilder von Ovcrbeck.
'° vier Evangelisten sind von .1. Keller gestochen, fol. Die kleinere. Us gabe besitzt der erwähnte Verein. Die Passion in 12 BlätternP|.. V(m Keller und Steifensand gestochen, gr. fol. Auf verschiedenen' atteni in diesen Folgen kommt das Monogramm vor. Einzelne grosse' 'che nach Zeichnungen und Gemälden sind von S. Amslcr, Janssen,*• JVnst, Girard, J. Keller, F. A. Pflugfelder, A. Krüger, J. Casparp" A - vorhanden. Daran reihen sich Lithographien von 0. Spekter,L ' e °ekhorst, Mittag, Schulz, S. Meier, L. Nocl u. A. Im Künstlcr-obp C0U ll;l '" :n wir die bis 1841 erschienenen Blätter verzeichnet, dieWi' 1 erwan ,nten Folgen kommen hinzu. Die hl. Familie und die Grnb-für"^ < ' nris,i nach Sepiazeichnungen der Frau Sophie Schlosser sindßn„w Stit 'ts-Album, Heidelberg 18G9, von J. Keller in Zürich photo*«> ra l>hirt, gr. fol.