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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
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0.

2584. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten

v==, Hälfte des 1!>. Jahrhundert« lobte, noch vor der Erfindung der

^7 Buchdruckerkunst. In Wcigel's Aehrcnlcsc auf dem Felde der

p Kunst II. No. SM&9 ist eine lateinische Ausgabe der Biblia

. ^"perum in 40 Tafeln oder 20 Doppelblattern erwähnt. Der Text

, st mit der Ausgabe in Heineckens Idee generale p. 2!IS—304 gleich-

ai 'tcnd. Die Signatur des ersten Alphabets ist ohne Punkt, die des

•feiten mit Funkten vor und hinter dem Buchstaben, mit Ausnahme

- 0r Buchstaben n, o, r, f, die keine Punkte haben. Die Blätter sind

'"^''gängig mit dem gegebenen Zeichen links über den Säulen ver-

i ,'" > es fragt sich aber, ob es den Buchstaben 0 enthält, und ob

^"iirch der Formschneider angedeutet ist. II. 9 Z. 6 L. bis 9 Z. 9 L.

Br ' 7 Z. bis 7Z.U.

«585. Unbekannter Fai'encemaler, welcher um die Mitte des

\ / lti. Jahrhunderts unter Heinrich II. in Frankreich gelebt

l— —^/ haben dürfte. Im bayerischen Nationalmuseum zu München

_. sind blau emaillirte Teller und Schüsseln, und in der

y_j Mitte mit Amoretten geziert. Die Ornamente der Ränder

sind meist geradlinig, weiss und blau aufgetragen. Auf

der Rückseite ist das Zeichen schwarz eingeschmolzen.

Es kann dadurch der Maler oder der Töpfer den Namen

angedeutet haben, wenn es sich nicht um ein Fabrik-

^When handelt.

Orazio Fontana, Majolicamalcr von Urhino, soll der Ver-fertiger der prächtigen Scheibe mit dem Kindermorde nachRaf'ael im Louvrc seyn. Es diente der Stich des MarcAnton zum Vorbilde, und die Composition erscheint in„II "—' metallischem Farbenglanzc. Lazari, Raccolta Correr p. 67,(j '} das auf dieser Scheibe vorkommende Zeichen wie folgt an : Una, ija due punli, trianaolari enlro un quadralo. Ueber 0. Fontanaöan <lolu wir unter 0. f. V. F.

'587. Orontius Finous, Mathematiker und Zeichner in Paris,gest. !!>:;:>, findet unter den Buchstaben 0 F eine ausführlicheStelle, und wir verweisen darauf. Der Initial 0 kommt ineiner Zierleiste mit Arabesken in dem Werke des Orontius vor.

)o8. Ferdinand von Olivier, Landschaftsmaler, geb. zu Dessau

den i. April I78S, gest. zu München den 11. Februar 1841,behauptet schon im Künstlcr-Lexicon eine ausführliche Stelle,und im A|iril 1841 widmete ihm die Allgemeine Zeitung einenumfassenden Nekrolog. Olivier lebte von 1811—1830 in Wien,

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