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4 (1871) IMM - SH
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NIV-NK. Nr. 244S-2449.

S) [P. 113] Die Bcgriibniss Christi, nach einer Zeichnung vonAlhrecht Dürer. Neben der Tafel mit der Inschrift INRI stehen dieBuchstaben A I. RO. II. 12 Z. 7 L. Br. 7 Z. 9 L.

Bartsch schreibt dieses Blatt dem Marc Antou zu, und scheinteinen Abdruck vor dem Künstlerzeichen gesehen zu haben, weil erdesselben nicht erwähnt. Das Blatt gehört dem Nicoleto wohl nicht an-

2445. Nicolo Giolflno, Maler von Verona, daher Nicolo Veronese

genannt, ist im Künstler-Lexicon eingeführt, und wirhaben daher bereits überseine Werke gehandelt. Dasgegebene Zeichen findet manauf einem Altargcmäldc inSt. Anastasia zu Verona, wel-ches die Madonna mit den

Aposteln am Pfingstfeste vorstellt. Brulliot I. No. 2440 gibt das Mono-gramm unrichtig, indem er NH V zeichnet, wahrend A/ V zu lesen ist.Ein zweites Altarbild stellt den Heiland, und unten St. Erasmus undSt. Georg vor. Dieses Gemälde trägt das zweite, ganz deutliche Mono-gramm. In der Capclle dei Torri bei St. Bernardino zu Verona ist eindrittes Gemälde mit diesem Zeichen, welches die GefangennehmungChristi vorstellt. Giolflno ist übertrieben im Ausdruck, bauschig in demFaltenwurf, und der Ton der Färbung ist tief im Schatten.

2446. Nicolo Giolflno von Verona, der vorhergehende Meister,scheint auch durch dieses Zeichen seinen Namen angedeutet

vTtJVX Tv zu haben. Das schön gezeichnete Blatt mit demselben stelltL IN V pjjg au f ( j cm g cüc jterhaufen vor, wie sie sich mit dem Dolcheden Tod gibt. In der Mitte unten ist ein Tafelchen mit dem Mono-gramme. II. 4 Z. 8 L. Br. 3 Z. 6 L.

Dieses sehr seltene und geistreich behandelte Blatt zeigt Frenzclim Sternberg'schen Catalog I. No. 4380 an, gibt aber wie gewöhnlichdas Monogramm ungenau. Christ bringt das Zeichen ebenfalls, aberohne ein Blatt zu nennen. Er liest Inuenlor Vicus, worunter erirrig den Enea Vico versteht. Der Kupferstecher ist ein Nachahmerdes D. Bcccafumi.

2447. Unbekannter Medailleur oder Mtinzmeister, welcher inN T W Wien gelebt zu haben scheint. Von ihm ist eine Medaille

' auf die Belagerung und Verteidigung von Wien 1083. Auidem Revers ist das Brustbild des Grafen E. R. v. Starhemberg.

AK.

2448. Niklas Kriegbaum, Maler von Passau in Niederbayern,

war in Augsburg Schüler des älteren Hans Ilolbcin, blieb/f2/ aü er nicht in jener Stadt, sondern scheint seine Kunstin Passau und in Ober-Oesterreich geübt zu haben. In Kloster-Neuburgbei Wien ist ein Gemälde mit dem gegebenen Zeichen. Es stellt dieHerodias an der Tafel im Saale, und dieselbe mit dem Haupte desTäufers Johannes dar. Brulliot II. No. 212.'i weiss von diesem Ge-mälde aus B. v. Hormayr's Archiv 1821 S. 404, es stehen aber nientdie Initialen A /( 1.121 darauf, wie B. von Ilormayr angibt. DiesesBild ist wahrscheinlich von Niklas Kriegbaum gemalt. Üeber diesenKünstler gibt Eigner im Kunstblatt 1847 S. 81 Nachricht.

2449. N. Kilian soll durch dieses Zeichen seinen Namen ange-A7^/ <-// -f deutct haben. E. Harzen in Hamburg besitzt ein

1 Vx '*> H ' trefflich gezeichnetes Bildniss eines Mannes mit Baren