Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
751
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Ni

N H. Nr. 2409—2412. 751

Jer Jahrzahl, und in der Mitte unten steht: DIV1SIO APOSTOLORVM.H. 12 Z. 8 L. Br. 18 Z. 8 L.

Ein anderer Holzschnitt mit diesem Zeichen, aher ohne Jahrzahl,stellt fünf Kinder und zwei Engel mit Laubwerk vor. Auf einemTafolchcn steht das Monogramm.

2409. Nikolaus Haym, Musiker, brachte zu Anfang des 18. Jahr-hunderts viele Zeichnungen grosser Meister zusammen, unddruckte auf jeder einen Stempel auf. Mehrere Zeichnungen

'"irden mit demselben gestochen, und man darf darunter keinen Künst-ler vermuthen. Haym publicirtc die Stiebe um 1711).

2410. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang desJvTT 10. Jahrhunderts in Holland lebte. Unter dem Monogramm

ist vielleicht der Name des Meisters mit dem Krebs verborgen.Man findet es auf einem Blatte der Folge der vier Evangelisten desMeisters mit dem Krebs, B. No. 41—44. Am Pulte des hl. Marcusls * das Zeichen. Diese Blätter sind radirt. 11. !i '/,. 9 L. Br. 4 Z.

2411. Unbekannter Goldschmied, welcher in der ersten Hälfte|\u des 10. Jahrhunderts thätig war, aber nur durch einen einzigen

Versuch in einer iS 18 neuen Manier bekannt ist. Das Blattstellt das Bildniss des Wolfgang Jörger von Toledo vor, halbe FigurUnter einer Brüstung. Er legt die eine Hand auf diese, und dieai »dere auf den Tisch. Der Grund ist weiss bis auf den Vorhang links'!'"' einen Pfeiler rechts. Im Carlouchc zwischen zwei Wappen steht:'ER II. WOLFQANQ. IORGER. ZV. TOLET. VND. KHOPACH.i!,'?' h:R KHAY. FRIDERICHEN. CAMERER. VND. KIIAY. MAX1-VLlAiy. DES. ERST EIS. RATE CAMERER. VNÜ. LANÜSHAVBT-"''V. IN. OBSTEREICH. OB. DER. ENS. tHiO. Unten in Mitte?°s Bandes das Zeichen. H. 0 Z. 0 L. Hr. !i Z. 2 L. Dieses Blatt™J anscheinlich mit dem Bunzen ausgeführt, im Vergleiche mit den«""liehen Arbeiten des Giulio Campagnola aber als misslungen zu be-ruhten. Das Exemplar des k. Kupfersticb-Cabinets in München bat, aa Ansehen eines schlecht und schmutzig gedruckten Schwarzkunst-,'attes. Wir kennen kein zweites Exemplar, und somit blieb es wohlbe >m Versuche.

Das Bildniss ist einem gegossenen Medaillon von 2 Zoll Durch-messer entnommen, und aus dem Kevers wurde das Wappen unten in"en Cartouche gesetzt. Die Medaille hat die Schrift: Herr. Wolfyang.^""ffer. Zv>. Tollet. Ritter. Rom. Khay. May. Auf dem Revers' setzt■jen die Legende fort: Rat. Vnd. Landshanbtman. In. Oeslerreich.

.'■ Der. Ens. Diese Medaille beschreibt J. Bergmann I. S. 140, und*'. ht sie auf Tab. XI. No. 49 in Abbildung. Sie bat kein Monogramm,wlo fkuben aber, dass der Kupferstich von dem Goldschmiede herrühre,,] eher die Medaille gefertigt hat, nämlich von Nikolaus Hagenauer,n.'" ^ atcr des berühmten Friedrich Hagenauer. Nikolaus kam vonp^Kenau nach Strassburg, und war auch Bildhauer, wie sein Sohn.

,r vollendete 1 ii()l den Hauptaltar in der Cathedrale zu Strassburg,welcher zerstört wurde.

™2. Unbekannter Maler, welcher Im 17. Jahrhundert in [tauen

[\|-| thatig war. Wir kennen nur ein radirtes Blatt Ton seiner Hand,

Tar C ' n "''d"' 58 mit der Schrift: Auf Augustinus Archiepisc.

lla,,!i a ''° Wen -' kL 4 - D,MM 1!lllU '•* S( ' ll( ' n > ""' ll WOhl von derselbena " Q , welche das Bildniss gemalt hat.