742 NCF-ND. Nr. 2360-2367.
2360. Nicolas Chaperon oder Chapron, Maler und Radirer, geb.I\f C V I z " ChAteaudun 1809, war Schüler von S. Votiet, undiy. V. r. I },i ( ,i(. H [ ( .] { i an gj jn Italien auf. Robert-Dumesnil VI.N Cll I I P" ~'^ beschreibt seine radirten Blätter, und darunter
'* i auch jene der sogenannten Bibel Rapbael's: SacraeHistoriae Acta a llaphaele Urbin. in Vaticanis Xyslis ad picluraemiraculum exprassa Nicolaus Chaprön Gallus a sc delineaia etexcisa Romae MuCXXXlJC. .'14 Blätter, gri lol. Auf Radirungendieses Werkes kommen die Initialen vor.
2361. Nicolas Chevalier, Kupferstecher, war zu Anfang desiX C F 18, Jahrhunderts in Paris thätig. Man findet Musterblätter
' für Goldschmiede, auf welchen die Buchstaben N- C. F. vor-kommen. Mit F. Ertinger stach er Sculpturen des Cabinet (lirardon.
2362. Nikolaus Christoph Matthes, Zeichner und Kupferstecher,A/hM-fc*' " , ' ) ' z " Hamburg 172!), kommt zu wiederholten Malen unter
^v ' den Monogrammisten vor, da er seine Copien nach A. Dürerin verschiedener Weise bezeichnete. Das radirtc Blatt mit den Cur-siven stellt einen Bildhauer (Snkrat.es) vor, wie er die Gruppe der dreiGrazien bearbeitet, II. 3 Z. 3 L. Dr. 3 Z. 7 L.
2363. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hülltey\ tn th)* Mi. Jahrhunderts thätig war. Er arbeitete mit, dem Mono»1-yLf graromisten CE oder CF I. No. 2487 an den llolzschuitten der
Hauspostille von Dr. M. Luther, welche 1863 zu Wittenberg erschien.
Das Monogramm kommt auf dem Blatte mit Christus unter seinen
Jüngern zum Evangelium Johannis vor.
2364. Unbekannter Formschneider, welcher um l(i!i;> in West-s-^. phalen oder in Cola gelobt zu haben scheint. In dem Werke»■*' von H. Stangefol: Opus chronologiewn — Aiimdium circu't
Westphalici. Coloniae 1809, 4., sind viele geringe Holzschnitte, aber
nur eine unsaubere Darstellung trägt das Monogramm. Dieses Blatt(zur Praefatio des IV. Buches) stellt den Dr. M. Luther mit Hörnernauf dem Kopfe und einer Glorie um denselben im Bette liegend vor.Hechts steht ein Weib, und links sitzt der Satan. Mit der IJeber-schrift: De Effroeni Luiheri suorwngue sequatium libidine atqueEpithalamio. unten rechts das Zeichen. Die obseOne Darstellungkommt in mehreren polemischen Schriften vor, und der Holzschnittscheint daher älter zu seyn.
2365. Nikolaus de Bruyn, Maler und Kupferstecher von Aivt-\tn werpen , wechselte mit dem Zeichen, und daher kommt erVV,sD zu wiederholten Malen vor. Brulliot I. No. 1666 schreibtihm diese Zeichen zu, wir konnten aber die Blätter nicht angeben,auf welchen sie vorkommen.
2366. Unbekannter Radirer oder Maler, welcher in Frankfurt•JQ a. M. gelebt zu haben scheint. In ,T. J. a YVallhausen's Kriegs-kunst. Krankfurt in Verlegung J. Tb. de Bry 1616, sind gut
\vi<? radirtc Blätter von seiner Hand, doch nur eines ist mit demMonogramme bezeichnet. Letzteres ist verkehrt gekommen, so dassD N zu lesen ist.
2367. Nikolaus Drusse, Goldschmied, arbeitete um 1610—-168*xr y\ in Augsburg, Er stach mehrere Blätter mit Ornamenten für
Goldschmiede, welche silhouettenartig, schwarz auf weissemGrunde, behandelt sind. Sie bilden Folgen von je sechs und mehrStücken, welche wir nach ihrer Grösse unterscheiden.