736 NB. Nr. 2329.
auf drei Blattern kommen die Monogramme vor, nach den Nummernbei Bartsch:
No. 14. Die Pferde.
No. 15. Die liegende Kuh neben der pissenden.
No. 16. Der Esel.
Diese Blätter sind sehr selten in Abdrücken vor der Schrift undden Nummern.
Als Supplement zu den Supplementen geben wir Bemerkungen zuder Folge mit Schafen : Animalia ad Vitium delineata et aqua fortiexpressa Studio et Arte Nicolai Berchemi —, B. 20—34.
Es gibt äusserst seltene Aetzdrückc vor der Schrift und vor denNummern. Verglichen mit den vollendeten Abdrücken mit Schrift underster Adresse von Clement de Jonghe, und den Nummern, weichensie in Folgendem ab.
B. 12. S. Bd. I. No. 17!):;.
B. 29. 1) Vor den Grabstichelretouchen in den Schattenparthiendes Gewandes der vorn sitzenden Frau, vor den senkrechten Schraffir-ungen des Schattens, welcher das links vorn etwas über den breitenStein herabhängende Tuch wirft.
B. 30. 2) Vor den, mehrere Auseinandersetzungen bewirkendenNachhülfen mit dem Grabstichel. Der Kücken des vorn liegendenSchafes ist nur schwach angedeutet, so dass sich dieses nicht deutlichgenug von dem hinter ihm liegenden zweiten Schafe abhebt. Im voll-endeten Blatte ist der Rücken dunkel gehalten.
B. 31. 3) Vor einigen Verstärkungen in den beiden Figuren. AmSchwänze des vorn rechts liegenden Schafes finden sich am oberenTheile Zusätze mit dem Stichel, die etwas zu stark und unbeholfenausgefallen sind. Im Aetzdrucke ist weniger Arbeit an dieser Stelle.Im vollendeten Drucke ist auch am Contour des Rückgrades des stehen-den Schafes Einiges hinzugekommen.
B. 33. 4) Vor einigen Nachhülfen, vor der Verstärkung am Con-tour des rechten vorderen Knie's des im Vorgrunde befindlichen Widders,welches sich im vollendeten Drucke dunkler abhebt; vor der Schrnflir-ung über einer kleinen Lichtstelle in der Gruppe des erwähnten Widders.
B. 34. 5) Vor den, besonders an dem im Vorgrunde bemerklichenliegenden Schafe vorgenommenen Retouchen, wodurch sich die Theilebesser abheben. Die Schattenseite des rechten Vorderf'usses des liegen-den Schafes ist ohne die fast zu starken Grabstichelarbeiten, das Lichtzwischen den zwei Vorderbeinen nicht überarbeitet &c.
B. 34. <i) Vor einigen Nachhülfen in dem stehenden Schafe. Diebeiden links befindlichen Schafe sind weniger ausgearbeitet, der Baum-stamm hinter letzterem von da an, wo er sich in zwei Ilauptäste theilt,abwärts fast ohne alle Ausführung, und der viereckige Stein rechtsvorn weniger schattirt.
B. 41. Das Titelblatt zur Folge von acht Blättern mit Schafen.
Im Aetzdrucke ist der Raum, wo der Hund steht, noch weiss, diedritte Schraffirung im Schatten, den die Beine des Hirten werfen, istnicht vorhanden, die Inschrift fehlt See.
2329.
Nicaise Bernaerd, Maler, geb. zu Antwerpen 1608, gest.
v 1678, war Schüler von F. Snyders. Er malte Still-leben, und Blumen und Früchte. Ein ähnliches Zeichen)in welchem aber ein Querstrich A bilden muss, " e 'zieht sich auf Marinen in Oel auf Arnold van Beerc-streten.