Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
707
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Mv/

MW. Nr. 2287—2201. 707

27) Ansicht von Bremen. Oben in Typendruck: Warhafftige Ab-c °nterfehung der allen Statt Bremen. In drei Blättern, mit beige-fügter Benennung der Hauptgebäude. Auf dem dritten Bogen stehend> e Buchstaben M W und die Adresse: Gedruckt w Nürnberg beyHanns Weigel Formschneidet'. H. 1» Z. 3 L. Hr. 39 Z.

In der v. DerschnnV.hen Sammlung sind neue Abdrücke.

28) Ansicht von Wksmar. Oben mit der Schrift: WarhafftigeAbconterfechung der Statt Wieszmar. Mit Bezeichnung der Haupt-gebäude. Links unten sind Schiffe, rechts grosse Schwäne. Wahr-Peinlich aus dem Verlage des Hans Weigel. H. 9 Z 3 L. Br. 39 Z. 6 L.

Die neuen Abdrücke sind in der v. Dcrschau'schen Sammlung.

2257. Unbekannter Formschneider, welcher zu Anfang des\V/ 17. Jahrhunderts thätig war. Passavant IV. p. 340 bringt ihnmit dem vorhergehenden Meister in Verbindung, wir halten^O? inu aber nicht für Eine Person mit demselben. Brulliot,, V/ und auch Passavaut, geben uuter den Buchstaben ein Schild-en, und zur Corrcktur fügen wir es ebenfalls bei. Dieses SchildchenKenort nicht zur Bezeichnung. Die Buchstaben stehen schief überrjnem schildartig gezeichneten Loch im Brette mit der Flachshechel.le Initialen beziehen sich wahrscheinlich auf Martin Wörle, Brief-(1, r ! ln( ' Hluminirer in Augsburg. Wir finden ein Blatt mit folgen-p m Titel von ihm : Warhaftes Contrafet eines überaus selUamen"d Wunderbari. Oewiichss welches in den sogen. Span. Indien'^Pflanzt wird. Augsburg bei Marl. Wörle, Brieffmaler und Lumi-lrer > fr>'- Dieses'Blatt'wurde colorirt ausgegeben.

Das Blatt mit den Initialen stellt die halbe Figur eines Mannes2 11 langem Bart nach links vor, zusammengesetzt aus verschiedenenaus- U nd Acker-Gerätschaften. Rechts unten ist es bezeichnet.11 « Z. 3 L. Br. 9 Z. I L.

*«58. Unbekannter Kupferstecher, welcher nach der Mitte des/vA '^A/^ 16. Jahrhunderts in Augsburg gelebt haben könnte. Er,>. v hinterliest; ein Blatt mit dar Victoria, welche auf WaffenSeh l'd ""^ m ' 1 ( ' cr " u ^ en Hand auf den am Palmbaume hängendenh, ! 8 chreibt. Links ist ein halb nackter Mann an den Baum ge-, »den, und in der Mitte stehen noch drei andere Bäume. Am Sockelr r Bogenruine rechts stehen die Buchstaben M W. H. 8 Z. 8 L.

■ 4 n . Z - * L.I Dieses seltene Blatt ist etwas schwerfällig radirt, wahrscheinlich

stahl. Der Künstler ahmte dem jüngeren Hans Burgkmnir nach.

*259. Unbekannter Bildschnitzer, dessen Lebenszeit die bei-

\\X/. gefügte Jahrzahl bestimmt. In der k. k. Ambraser Samm-

\'S - R.*0 ' un & z " ^ ien ' 8t c ' n R e '' e * ' n Buchs mit der halben

& 2. Figur eines Mannes, welcher in der rechten Hand eine

bp» 8e> t- l ,n Grunde ist eine Landschaft, in welcher derselbe Mann

1 einem Weibe unter dem Baume sitzt.

«260. Unbekannter Goldschmied, welcher um 1040 in Deutsch-M^W la ?d thätig war. Er hinterliess eine Folge von sechs BlätternUnd Ri mit Mustern f(lr Goldschmiede. Sie bestehen in LaubwerkR I ' um en auf schwarzem Grunde, welche sehr schön behandelt sind.n ' 1 Z- 9 L. Br. 2 Z. 6 L.

**01. Marquart Wooher, Maler und Kupferstecher, geb. zu

^ W fec, Seckingen in Schwaben 1788, gest. zu Bern um 1820,

hatte als Landichafter Ruf, und hinterliess auch ein«

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