Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
674
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674 MS. 2140-214«.

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2140. Unbekannter Maler, ««Icher um 1(112 in den Nieder-landen thätig war. .liimes Hasard schreibt ein ähnliche*Zeichen dem Peter Molyn zu, dieser wiir aber i(il2 noch

^ ~a ein Knabe. Christ spricht von gut gezeichneten LandtJN/\ . schatten mit denn Monogramme und der Jahrzahl H>l a -

*y VJ Wir wissen von einem Gemälde, welche« ein Weih mit

dem Kinde in landschaftlicher Dmgebnng vonteilt.

2141. Gabriel Schnellboltz und Salomon Seelüsch, Buchdruckerund Verleger, erscheinen in Peintre-gravenr von Passavant IV.p. (II u. )iö unter diesem Monogramme als Unbekannte. " liSZeichen, aber in anderer Form, kommt auf einer grossen Verlag 8 '

Vignette mit der Salbung David's durch Samuel vor. |[. :; / ü !<■

lir. 4 Z. 2 L. Sm.....il Seelfisch Hess bei G. Sefcnellbolts Werke mit

Holzschnitten drucken, und auf ihn spielt die Salbung Samuel's 8°'Das Monogramm besteht nicht aus MS, wie Passavant glaubt, sonderndurch S geht ein Böltz als Anspielung auf den Namen Schnellboit*'Unter S ist das VcrhilltnisS näher erklärt.

2142. Susanna Maria Sandrart, Malerin, geb. zu Nürnberg N>.'>' s >-kG> ~r, gest. 1718, fertigte als Gattin des Buchdruckers M. Endtef

(J \Sü,J O i" sweiterEhe Zeichnungen zur Illustration der Endter-sehen Verlagsartikel, Holzschnitte mit dem Monogramme findet man in-'Curioser Spipgel, In welchem der allgemeine Im »ff des mensch*liehen Lebens — vorgestellt wird. Mit, W Holzschnitten. v 1 'haben dieses Buch im Artikel des Elias Porzellius II. No 1712 erwähnt.

2143. Unbekannter Maler, welcher um 1660 thätig war. l ,:lSi . erste Zeichen landen wir auf einem Gemälde, welche'

/«X/ A4 einen am Baume sitzenden Eremiten mit dem Crucifixjj•^kj^i 'O * in der linken Hand vorstellt. Rechts vor ihm liegt Buc*und Rosenkranz, und dabei lieben zwei Krüge und die Sanduhr. Djese»Bild ist. ^ut gemalt, und verrath einen niederländischen Meister. 'V

Michael Sweerts wird man wohl nicht denken dürfen, eher an Mari" 1Spilberger.

Im Hartlaub'schen Cataloge ist das zweite Monogramm angegeben.Man findet es auf Kupferstichen, doch sind solche nur summuriscgenannt Kür solche Blätter könnte M. Schsep eintreten, dessen *•*

im Künstler-l.exicon erwähnt haben. Auf dem 'I'itelldatle einer l'»'/ 1

von radirten und gestochenen Blättern mit militärischen Scenfefi sudie beiden ersten Buchstaben des Namens in ähnlicher Weise wBchlungen.

2144. Unbekannter Landschaftsmaler, welcher zu Anfang ',&**m<\ 17. Jahrhunderts in Deutschland thätig war. M«

^T> / oO 8 findet, ausgemachte Federzeichnungen von ihm. ' x ',]sichten von Dörfern und Gebänden am Wasser. Sie deuten auf N» !llc

Deutschland. Von Mathias Scheitz kann keine Itede seyn.

2145. Martin Spilberg-er oder Spillenberg'er, Undscbaftsmalet

AV AM) /rMp und Radirer, war in dev zweiten Hallte des l7 -; l:l ,

J V,J &,yj>r hundert« thätig, und wird öfter mit Johann »P"berger oder Spillenberger aus Ungarn verwechselt. Beide k ( ' nS j etkoinmon eher in Berührung. Auf einer Riidiruug mit dem TodeLucretia steht; ./. Spill,, int. et pin.r M Spilb , foL Die 8 0 8 el,e " beMonogramme findet man auf radirten Blättern mit Landschaften, wemit Figuren und Thierai belebt sind. Auch Architektur brachte