Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
658
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6S8 M P H - M P S. Nr. 2077-2082.

Dieses Blatt ist malerisch behandelt, und nach einem Meister G. D- M.ausgeführt, gr. qn. fol. Preyss war aber, wenn nicht Maler, selbst einguter Zeichner. Wir sahen eine schöne Federzeichnung mit Bister,welche die. Predigt des Johannes in der Wüste vorstellt, mit demNamen MPreys t'ecü 1(102.

Das Platt mit dem gegebenen Zeichen und der Jahrzahl 1S94stellt in reichster Composition die Hochzeit zu Cana nach AndreaVicentino vor. Unten in der Mitte : Aiuptie sunt in Cana —. Linksist, die Dedication, im sehr seltenen Drucke fehlt die Adresse. DieVorstellung ist kräftig auf zwei Platten radirt, qu. roy. fol. Christdeutete das Monogramm auf Martin Pleginck, und der Verfasser desWinklcr'schen Cataloges machte Martin Pleyinyer fecit daraus. AnM, Pleginck ist nicht, zu denken, indem er fast noch zu den Klein*meistertl gehört, und in einer ganz anderen Manier arbeitete. DirektorRechberger in Wien erklärte sich entschieden für M. Preys. Ucbrigensaber geht das Blatt noch immer unter dem Namen des M. Pleginckiund auch Passavant führt es in den Supplementen nach dem Künstlcr-Lexicon auf.

2077. Michael Philipp, Zeichner und Radirer von Ulm, ist unterM Ph Utninr (lcm Monogramm MP No. 20S7 eingeführt, und wirM. in. juiiwi. VOT wel8en auf jenen Artikel. Die Abbreviatur findetman auf Zeichnungen nach A. Dürer in Rothstein und Tusch 1674.

2078. Michael Philipp, Zeichner und Radirer in Ulm, kommtf\/T) H zu wiederholten Malen vor, wir verweisen aber auf das Mono-

JVJ J • grernm MP No. 20*7. Er bat Theil an den Illustrationen zu:Der Aller durchleuchtigste Ritter — unter dem Alahmen TheurDanck—-

Vlni, l(>;>:i, fol, Das obige Zeichen steht auf dem Platte, welches denRitter vorstellt. Rechts vorn im Schatten ist, das Monogramm einge-stochen. M. Philipp hat nur die Zeichnung geliefert. Der Stecherzeichnete J 11.

2079. Maria Philippine Küsell, Kupferstecherin, war um H> til)u CA in Augsburg thätig. Sie hintcrliess zwei Folgen

,/(../. Jry> J ' vori Goldschmieds-Ornarnenten im Geschmackc des

ni-p.tC.J-. j can jßerain, r„ den Arabesken kommen Figurenvor. Einige Muster dienten zur Verzierung von Dosen und Kästchen.Beide Folgen sind in kleinem Formate.

2080. Michael Plonsky, Maler und Radirer, ist unter dem Mono-(7\ , gramm MP No. 2081 eingeführt, und wir baB*»

'rYllirvnA i \ldfi uucl1 eiu Verzeichnis« seiner geistreichen Blattetj uvii/.j. ij v gegeben. Auf solchen kommt die Abbreviatur vor.

2081. Mathys Pool, Kupferstecher und Radirer, geb. zu Amst^"*a, r\ 0 dam K>70, hinterliess eine bedeutende Anzahl von Blat-

Sl ■ r- a}- teirtl, die Initialen IH. /'. S. linden wir aber nur auf Stiebendes schönen Werkes : Heelilsnyilers huvslhahinet, door den ver ~maartien Beeklsnyder Francis tan ßoisuH in ivoor getttetde* egeboelseert, in H kOptr gebrmgl naar de, TeckenHigen van Karen.Graat, door Maltys Pool'. Pol'Amsterdam, 1727, fol. Es ist au cfranzösischer und englischer Text beigefügt. Mit 103 Blättern.

2082. Plato Mathias Schilher, Doetor Juris und Sachson-Bauen-t borgischerRal.il, befasste sieb mit, der Zeichenkunst. Das MoiiO-^■j gramm und auch die Initialen /'. M. 8. findet man auf Bl,e $2,|«

^ ~ schon Kupferstichen Folgenden Werkes: AVLAEVM V' R T,. r01- -^ Splendilum ac Gloriosum —. Editore Piatone Mattia Schilher