Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
653
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MP. Nr. 2060. 653

„ ?) Ein nach rechts springendes Pferd in Profil. Links unten dasZeichen.

8) Ein nach links springendes Pferd mit Decke und langen Zügeln.tJ nton in der Mitte das Zeichen.

9-12. Folge von vier Blattern mit verschiedenen kleinen Thiercn"» Ovalen, oder wohl sechs derselben. 11. I Z. 8 L. Hr. i Z. 3 lt.

Diese Blätter gehören zu : Neu Tbierbüclilein gemacht und ge-druckt bey Stephan flerman in Onnoltzbach tt9*9) Hunde und Hasen in Gruppen. Ohne Zeichen.

10) Hirsche, Rehe, Steinbock, Hunde, Hasen, froscho, Jwsel,Leopard. Mit dem Zeichen. . „. . „ . ,

11) Drachen, Molche, Schlangen, Löwe &c. Mit dem Zeichen.

12) Verschiedene Pferde. Ohne Zeichen.

,. , 13) Der Jäger mit dem Falken, und einem Hunde an der Leineil nk s von einem Cartouche, und gegenüber der Vogelsteller mit todtenVö geln. Im Cartouche ist ein Rrimspruch :

Fogeln Vnd fischen nach zu steint)at Verderbet manchen guten gseln.Wem es nicht nutzt der bleib davon.„ M Pleqink fecit. S. Herman exeud.

H 2 Z. 3 L. Br. 4 Z. 2 L.

. Dieas ist der Titel zu einer Folge von acht nummenrten »lawcrn?»t verschiedenen Vögeln, welche sehr selten geworden sind. Auffdem Blatte kommen mehrere Vögel vor, auch das Monogramm istbeigefügt.

.1*) [B. 23.] Die Fechter, in einer Folge von acht Blättern. Aufjedem derselben sind zwei Männer in Uebung begriffen, und im Randev ! Cr deutsche Reime beigefügt. Bartsch sah nur fünf Blätter, wir haben* he r Kunde von sieben, und das achte bildet wohl der Titel: FechterHl 'echlein —. H. 2 Z. 2 L. und 3 L. Rand. Br 3 Z. B L.... 1») Eine verzierte Tafel, auf jeder Seite mit einem Knaben, und«Her derselben mathematische und musikalische Instrumente Oben sind,l ' ( ; 1 römische Alphabete und die Ziffern von 1-10. Auf der Tafel*** ■ Wer jung was lernet das ist sein - ~ mit bettln nem.Martin pleninck'ex sculpsil. Stephan Herman edidit. II. i 6- 1" ^bt - 3 Z. Kl I,

n , Passavant führt dieses Blatt No. 49 und No. K3 auf, es existirta !' 01 ' keine Wiederholung. Stephan Herman benutzte es zum litelCln er Folge von Goldscbmieds-Ornamentcn.

„ , 1,i ) Das Titelblatt zu: Deliciae angelorum bonorum et tristitiaeWorum. Beschreibung beides der guten tmd bösen Engel -j- -.» ur <-h Joannen, Philippu* Sehnrstabium Xoribergensem A'-Chnsti"LDC.XIX. Am Ende: Gedruckt zu Nürnberg durch Abraham, y .:"!ienmanti /ß/o Der Text ist mit Zierleisten verseben. Dieser* ,,c j enthalt eine bebe Sc.hrifttn.fel , welche oben einen kleinen Car-I?". le tra g». und sich auf eine etwas grössere Tafel stützt. Linkst, '. ht der Kngpl Gabriel, rechts Raphael, und über dem ersten schwebtUriel - Mit dem Monogramm als Versalien. H. 4 Z. 11 L. Br. 2 Z. 10 L.

2060. Michel Poisson, Kupferstecher, war um 1770 in Paris<tö> ., r „ , tbätig. Er stach Ansichten dieser Stadt, dann die Ans-»■ v J /77/f nif( , r ft auf Ti B iattern, mit Dedication an den k. Biblio-^K \)-f thekar Biguon, 8. Die Lebensverhältnisse dieses Künst-

lers sind nicht bekannt.