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630 MM. Nr. 1991-1994.
und Holbein benutzt. Die Giesskanne ist HZ. hoch, ganz aus Klfon-bein gebildet, und mit den reichhaltigsten Darstellungen geschmückt,Um ihren Bauch läuft ein Hochrelief herum, welches aus verschiedenenGruppen mythologischer Figuren besteht. Den Haupttheil des Fussel
bildet eine Gruppe von Diana und Aktäon zu den Seiten eines liaum-stammes u. s. w. Unter dein Kusse ist das Monogramm im Tafelchen,
1991. Michael Minckh, Maler von Wasserburg in Bayern, kommt1346 im Register der St. Lukas-Zunft zu München als Meistervor, scheint, sieh aber Bpäter in Wasserburg niedergelassen so
haben, da wir in den weiteren Ladzetteln seiner nicht mehr erwähntfanden. Er ist wohl der Verfertige* folgenden Blattes:
Kin Elephaut In Profil nach rechts. Auf seinem Halse sitzt derFührer mit der Lanze. Das Bild umgibt eine verzierte Einfassung,unter welcher ein Cartouche mit der Jahrzahl 1882 angebracht, ist.Unter dem Thiere steht: /(. M. I). Kinig zu Peham hat aitfi ispanioin das Teishland t/i-ßert ain helfant ist zv Wtisscilnirij aiikutiif"avf den 24 jaiirnrii im (602 jar. Dann folgt das Monogramm. DiesesBlatt ist gut radirt. H. mit der Einfassung 4 Z. 8 L. Br. (> Z. '.t D,
1992. Martin Martin, Landschaftsmaler und k. bayerischer Hof*Ä/A/f n beamter, geb. zu München 1798, malte hübsche Lnnd-
J I J 182,0 schaffen in Oel, meist Ansichten aus dem bayerischenOberlande. Auf solchen Bildern kommt das Monogramm vor.
Auch Michael Mayr, geb. zu München 1794, fügte auf Land-schaften ein Zeichen dieser Art bei, aber mehr gerade stehend, undmeist ohne Jahrzahl. Seine Gemälde offenbaren ein tieferes Eingehenin die Naturform, und sie sind breiter behandelt, als jene von Martin.Letzterer ist ein fleissiger Dilettant.
1993. Moriz Müller, Kupferstecher, geb. zu Steinla bei Hildes-äa -JVj, heim 1791, befassto sich in seiner früheren Zeit auch mit
y&Siir^l dem Formschnitt. Das erste /eichen findet man auf einemHolzschnitt, welcher ein Dorffest vorstellt. Die beigefügten BuchstabenSvK beziehen sich auf Hans Veit Schnorr von Karolsfeld. Hellerschreibt ihm auch das zweite Zeichen zu.
Moriz Müller ist als Kupferstecher unter dem Namen M. Steinlabekannt und berühmt geworden. Er starb als Professor an der Aka-demie in Dresden 1888.
1994. Michiel Jansvsen Miereveit soll nach der handschriftlichen
f.A Bemerkung des bekannten Kunstforschers Chev. James
/MV /MM Huza.rd durch das erste Zeichen seinen Namen an--j' vy/ gedeutet haben. Nach seiner Angabe limlcl man es
auf Kupferstichen, wir fanden aber kein Blatt angegeben. J. doJongbbemerkt in seiner Ausgabe des C. van Mander II. S. 85, dass 0«Vater unsers Meisters, Jan Michielszcu Miereveit, als Goldschmiedauch in Kupfer gestochen habe, und in Sammlungen der Kunstfreund«noch Blätter zu finden seien. Man gibt aber auch an, dass Miereveitder Sohn unter Leitung des llieronyinus Wien Versuche mit demGrabstichel gemacht habe, Niemand aber sagt uns, auf welchem Blatt"das erste Zeichen vorkomme. Der Vater starb 1892, der Sohn h'btevon 1567—1641. Von dem einen oder dem anderen könnte das BMUmit dem zweiten Zeichen herrühren, welches Brulliot I. No. 2898 be-schreibt. Es stellt die Danae im goldenen liegen nach Tizian vor.Ein altes Weib fängt die Goldstücke auf, welche eine aus den Wolkenreichende Hand herabfallen läset. Auf einer am Vorhang sichtbare"Münze ist das Zeichen. H. 9 Z. 4 L. Br. 11 Z. 4 L.