MG. Nr. 1830—1833. STB
1830. Johann Martin Gensler, Genrcmaler, geb. zu Hamburgnc4 1811, machte seine Studien in Düsseldorf, und liess sich dann/»i wieder in seiner Vaterstadt nieder. Er malt Scenen aus dem'°i2. Volksleben und Landschaften. Das Monogramm findet man auffeichnungen. Wie gegeben steht es auch auf einer Originalradirunglm Album deutscher Künstler IX. Heft. Düsseldorf, J. ü'uddcus 1842.J^s Blatt mit demselben stellt einen Gelehrten im mittelalterlichenKostüme in seinem Studierzimmer vor. Man bemerkt das Zeichen»nten rechts im Schatten. Eine zweite Radirung in demselben Hefteist yon J. Gensler, welcher wohl von unserm Künstler zu unter-scheiden ist. Dieses Blatt stellt mtissiges Schiffsvolk vor, fol. Eine«adirung von 1851 stellt eine Dorfkirche mit Kirchhof vor, fol.
1831. Unbekannter Formschneider, welcher gegen pjiide desM; lt). Jahrhunderts thätig war. Man findet dieses Zeichen auf
einem Blatte, welches die Hochzeit des biblischen Königssohnes,and die eingeladenen Gäste vorstellt. Das Bild erscheint in einemPassepartout. 11. 4 Z. 0 L. Br. ä Z. 11 L.
Wir finden diesen Holzschnitt in M. Luther's Conciones diebusüominicis et feslis Domini publiceque habitae. Annabergae 1497,j 0 '. Für dieses Werk lieferte auch der Monogranimist, M I. Holzschnitte.*r er Stock mit der genannten Darstellung wurde auch für die Postille^ s Christoph Schleupner, Nürnberg, W. Endter 103S, benutzt. DasMonogramm erscheint in diesen Abdrücken kräftiger, und es könntesich um eine Copie handeln.
1832. Hans Georg 1 Meinhart, Münzmeister zu Winsen a. d. Luheaa 1020 und 1621, und dann in Moisburg 1022, fügte auf Qe«
iG\ prägen das Monogramm bei, zeichnete aber auch H. G. M. Vgl.Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen &c.
1833. Matthäus Grenter, Maler und Kupferstecher von Strass-jA -\a bürg, trat gegen 1!>87 als Künstler auf, und daher ist
.' ^E" die Angabe bei Füssly, tlass der Künstler i:>84 geboren*~oi Sc M sci ' unrichtig. Von 1!!H7 ist ein0 Ansicht von Strass-„. ' \yh bürg. Rechts steht im Cartoü'che: Daniel Speclin fecit.
™- Greuter sculpsil, qu. fol. Ein anderes Blatt aus der Zeit seinesAufenthalte! In Strassburg »teilt die Himmelfahrt des Elias vor. W.Ditter-le }n i m . Matlh. Greuther sc. Argent. 1609, fol. Von 1980 ist auchein grosses Blatt mit dem Sturz des Phaeton, ebenfalls nach W. Ditter-•ein. Matheus Greuter sculpsit An/enlinae. Im Jahre lliOS hielt sichY.' 1 ' Künstler in Lyon auf. Darauf deutet ein grosses Blatt, welches»•« Säule vorstellt, die unter Papst Clemens VIII. zu Ehren des Königs" c,nr ich IV. von Frankreich in Rom errichtet wurde: Colonne dressfe™ Rotne en la Place S. Anloine et d la memoire de Henry IUI.
K °y de France ------' XV. Kai. CIJUXCV. Math. Greuter Lngdumj F.,
% r : W. Inzwischen stach Greuter auch noch andere Blätter ohne Datum,W| e die Auferstehung Christi nach H. Clerk, fol., und eine Folge von'„ *. allegorischen Darstellungen unter dem Titel : 1) Amor nincilo»m«o, 2) Pudicitia, 3) Mors, 4) Gloria, 5) Tempus, 8) Aelernitas, 4.
"t den Blättern: Tempus und Aelernitas kommt das Monogramm vor,
. den übrigen der Name. Dann radirt.e Greuter auch Blätter mit.£™ü«»igen Thieren und Vögeln, und Muster für Goldschmiede in
einem Formate. Auf solchen Blättern kommt ebenfalls das Mono-Kjatnm vor, 12. Die Copien nach A. Dürer, auf welchen die Initialen
" und ein aus diesen Buchstaben gebildetes Monogramm No. 1826